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Katzenhaus – im direkten Sinne

Abgesehen von einigen Umbauten in unserem Haus soll der Kater noch ein eigenes warmes Nest in der Garage bekommen, damit er jederzeit Futter und Dach über dem Kopf hat, auch wenn wir nicht zu Hause sind. Dafür haben wir in der Garagenwand ja bereits eine Katzenklappe eingebaut. Jetzt habe ich eine aufwändige doppelstöckige Katzenhütte (Außenmaße ca. 80x70x42 cm BxHxT) aus Holzrahmen, OSB- und Holzfaserplatten gebaut, die in die Garage reingestellt wird und sich direkt an die Katzenklappe anschließt. Die Wände der Hütte sind durchgängig mit 3 cm Styropor gedämmt. Zum Winter plane ich zusätzlich eine kleine Elektroheizung einzubauen.

Die Programmierung der Katzenklappe von Sureslap auf unseren gechippten Kater war sehr einfach. Das heißt: Er kommt auch problemlos raus, wenn er reingesetzt wird.  Nur wie erklärt man dem Kater, dass er da auch reingehen soll, wenn er essen oder schlafen will?  Das Schloss von Sureslap macht zwar zu laute Klackgeräusche beim Öffnen/Schließen, aber das ist nicht das größte Problem. Wenn der Kater die geschlossene Klappe sieht, hat er schon mal keine Lust dareinzugehen und gegen die Klappe zu drücken. Auch wenn das leckerste Essen oder Katzenminze in die Hütte gelegt wird. Deswegen üben wir erstmal mit einer ganz geöffneten Klappe. Ich habe sie oben am Tunnel mit Klebeband angeklebt. Futter darf so in der Hütte nicht stehen bleiben, sonst kommen die Katzen aus der ganzen Nachbarschaft zum Fressen dahin – das haben wir schon erlebt.

Der Holzrahmen der Katzenhütte wird anprobiert
Der Holzrahmen wird anprobiert
Die Wände sind mit Styropor gedämmt
Die Wände sind mit Styropor gedämmt
Die Seitenwand mit Scharnieren und Kistenschloss
Die Seitenwand mit Scharnieren
Der Kater fragt sich, was das alles soll
Nur der Kater fragt sich, was das alles soll

Frühjahrsputz 2012

Bei diesjährigem Frühjahrsputz mussten anders als im Vorjahr nicht nur die Terrasse, sondern auch die Terrassenüberdachung und die Regenwassertonne an den Hochdruckreiniger glauben. Die Terrassendielen aus Hartholz werden stellenweise viel heller, wenn man den Winterschmutz wegnimmt. Insgesamt wird unser Cumaru-Holz aber von Jahr zu Jahr dunkler. Fürs Ölen fehlt jedoch noch das passende Wetter.

Nach 1,5 Jahren im Einsatz ist die Terrassenüberdachung aus milchigem Polycarbonat von oben noch kaum verschmutzt. Nur am Übergang zur Regenrinne sammelt sich etwas Schmutz an, aber das sieht man von unten nicht. Dazu kommt etwas Staub und Vogeldreck. Beides lies sich sehr einfach mit dem Hochdruckreiniger und der Bürste entfernen. Nach zwei Wintern eine sehr erfreuliche Bilanz!

Nach der Reinigung sieht die Regenwassertonne wie neu aus und wurde auch schon mit verschiedenfarbigen Kapkörbchen bepflanzt. Auch die Hauswände habe ich soweit möglich aus sicherer Entfernung mit dem Hochdruckreiniger abgespritzt. Die Straßenseite war wieder sensationell dreckig, die anderen Seiten erstaunlich sauber.

Hochdruckreiniger von Kärcher im Einsatz
Hochdruckreiniger von Kärcher im Einsatz
Der Bürstenaufsatz - super für die Terrassenüberdachung
Der Bürstenaufsatz für die Terrassenüberdachung
Kapkörbchen auf der sauberen Regenwassertonne
Kapkörbchen auf der Regenwassertonne

Kirschlorbeer-Hecke: Frostschäden und andere Problemchen

Zu den Problemen mit Raupen und Pilzkrankheit beim Kirschlorbeer im letzten Jahr kam der Dauerfrost im Februar. Ich habe mich dazu entschieden, die hintere Reihe, die wir vor zwei Jahren eher schlecht als recht gepflanzt haben, nun komplett auszutauschen. Sie sah größtenteils nicht mehr gut aus: große Frostschäden und Blattkrankheiten. Die späteren Pflanzungen, bei denen wir einen großen Bodenaustausch gemacht haben, sehen erfreulicherweise viel besser aus. Die jüngste Pflanzung aus dem Herbst 2011 hat stellenweise auch starke Frostschäden an den Blättern bekommen, die trotz guter Wässerung im März aber erst zum April sichtbar wurden. Die Blätter trocknen von der Spitze beginnend aus. Die älteren Blätter werden dabei tiefrot-braun und die jüngeren eher hellbraun. Die Pilzkrankheit, die die Blätterränder bunt-braun gefärbt hat, war bis zum März stellenweise noch sichtbar, scheint aber vorerst eingedämmt. Vorsichtshalber habe ich im März noch einmal Folicur gespritzt und im April Fungisan.

Leider hatte die örtliche Baumschule die Sorte Reynvaanii  nicht mehr vorrätig bzw. auch zu stark beschädigt durch den Frost.  Daher habe ich die neuen Pflanzen bei Baumschule2000 im Internet bestellt. Trotz einem stolzen Preis und insg. guter Abwicklung habe ich nicht schlecht gestaunt, wie man 17 Sträucher auf einer kleinen Palette zusammenpacken kann. Dafür fand ich die Wurzelballen oft viel zu klein, weich und deformiert. Ich bin nun gespannt, welche von diesen Pflanzen nun anwachsen. Bisher ist bei mir kein einziger Kirschlorbeer-Strauch eingegangen.

Und im April habe ich an den alten Pflanzen wieder einige Raupen festgestellt. Das sieht nach dem Kleinen Frostspanner aus, der die Blätter zusammenklebt. Nach der Erfahrung aus dem letzten Jahr habe ich die gefunden Raupen erstmal einfach zerdrückt. Die Chemie scheint dagegen hilflos zu sein.

Starke Frostschäden an älteren Kirschlorbeer-Sträuchern
Starke Frostschäden an älteren Sträuchern
Die hintere Heckenreihe wird abtransportiert
Die hintere Heckenreihe wird abtransportiert
17 Sträucher auf einer Palette?
17 Sträucher auf einer Palette???
Paletteninhalt leider nicht besonders toll
Paletteninhalt leider nicht besonders toll
Neue Hecke sieht etwas dünn aus
Neue Hecke sieht etwas dünn aus
Frostschäden leider auch bei Sträuchern vom Herbst
Frostschäden auch bei Sträuchern vom Herbst

Katzenhaus – im übertragenen Sinne

Unser Kater hat sich gut eingelebt. Außerdem hat er ein volles Programm beim Tierarzt durch: geimpft, kastriert und gechippt. Er geht schon selbstständig draußen spazieren, wenn er Lust hat, und jagt alles was sich bewegt. Die erste Beute hat der Kater im Garten auch schon gemacht – ich verzichte hier besser auf Fotos! Und beim Fressen macht er keine Zicken. Einen erfahrenen Freund hat er sich auch schon gefunden, auch wenn dieser nicht viel Lust zu spielen hat. Zu Hause hat Pipa einen großen Kratzbaum „mit lustigen Mäusen“ bekommen, an dem er sich gerne austobt. Auch mussten die Gardinen im Schlafzimmer hochgesteckt werden, damit er dahinter keine „Mäuse“ jagt. Immer wieder findet er gut, die Krallen am Teppichboden zu wetzen. Ansonsten bislang erfreulicherweise gar keine Schäden.

Die Katzentoilette mit der aufklappbaren Front erwies sich sehr praktisch beim Putzen. Auch sehr empfehlenswert ist ein Litter Locker, denn die Katzenoutputs dürfen nicht in den Abfluss. Den Inhalt von der Katzentoilette tausche ich alle zwei Wochen komplett aus. Dank der speziellen Folie bleibt am Plastikboden nichts kleben. Durch die Krallen bekommt diese Folie natürlich Löcher und kann nicht als Sack dienen – er würde 10 kg Streu eh nicht halten. Deswegen wird der Inhalt einfach in den Restmüll geschüttet.

Kater auf einem Spaziergang in Krokussen
Kater auf einem Spaziergang in Krokussen
Der erfahrene Katzenfreund
Der erfahrene Katzenfreund
Katzenklo (Front aufgeklappt) und Litter Locker
Katzenklo (Front auf) und Litter Locker
Kratzbaum - Erdgeschoss
Kratzbaum - Erdgeschoss
Kratzbaum - Obergeschoss
Kratzbaum - Obergeschoss

Eukalyptus-Baum pflanzen

Lange Zeit haben wir überlegt, was wir mit dem Garten machen. Ein Solitärbaum mit dem praktischen Zweck „Beschattung der Terrasse“ soll es nach der Erfahrung mit der Hitze unter der Terrassenüberdachung auf jeden Fall werden. Aber welcher Baum?

In der Auswahl kam ich sehr schnell auf Eukalyptus Gunnii. Das ist fast der einzige immergrüne Laubbaum, der hier draußen wachsen kann. Also kein lästiger Laub auf dem Rasen und die mediterrane Aussicht auf seine grün-blaue Blätter sogar im Winter. Natürlich ist er nur „bedingt frosthart“: nach verschiedenen Angaben hält er zwischen -10° und -20°C aus. Das heißt, die Investition ist nicht ohne Risiko eines Totalausfalls. Aber wir haben (hoffentlich) gute Voraussetzungen, da der Baum bei uns im Garten von den kalten Nord-Ost-Winden gut abgeschirmt wäre. Der erste Winter nach der Pflanzung soll entscheidend sein, da bilden sich die tiefen Wurzeln noch aus. Es gäbe noch den wirklich frostharten Schnee-Eukalyptus, aber er wächst sehr langsam und ich habe keinen einzigen Anbieter dafür gefunden. Auch ein Risiko stellt bei uns die Staunässe dar, die wir auf unserem lehmigen Boden  nicht wirklich ausschließen können. Aber mit einem tiefen Erdloch und guter Füllung funktioniert’s mit dem Kirschlorbeer mittlerweile sehr gut.

Eukalyptus wird bei uns generell aus Norditalien oder aus Frankreich importiert und ist heutzutage ziemlich selten geworden. Ein Hochstamm-Eukalyptus war deutschlandweit zum annehmbaren Preis nicht aufzutreiben.  Ich war froh, in einer nah gelegenen Baumschule ein großes Exemplar (ca. 3,5 Meter, aber von unten verzweigt) gefunden haben, welches nicht mal sehr teuer war (knapp 100 EUR plus Zustellung). So haben wir nach der Pflanzung drei größten Triebe stehen gelassen, oben etwas gekürzt und ausgerichtet. Sie sehen noch etwas mickrig aus, bilden demnächst aber hoffentlich eine ansehnliche Baumkrone. Die Position für die Pflanzung habe ich übrigens grob nach dem Sonnenstand berechnet – so fällt der Schatten irgendwann zur richtigen Abendzeit auf die Terrasse.

Dieser Eukalyptus gunnii ist jetzt unser
Dieser Eukalyptus gunnii ist jetzt unser
Eukalyptus wird in ein Erdloch gepflanzt
Eukalyptus wird in ein Erdloch gepflanzt
Fertig ist ein Eukalyptus Baum
Fertig ist ein Eukalyptus Baum

Eine kleine Bambushecke

Das war eigentlich noch im Herbst geplant, aber damals ging die Sendung mit den Pflanzen kaputt und die Aktion musste auf den Frühling verschoben werden. An der Südseite der Terrasse habe ich eine kleine Bambushecke zum Sichtschutz eingeplant. Sie soll richtig kompakt sein, mehr als 50 cm Breite wollte ich ihr nicht spendieren. Als Bambussorte habe ich den horstbildenden Fargesia robusta ‚Campbell‘ ausgesucht. Bestellt wieder im Versandhandel – es war eine einwandfreie Lieferung übrigens. Die umliegenden Baumschulen haben leider eine schlechte Auswahl (und teilweise auch noch miesen Service, aber das ist eine andere Geschichte). Diese Bambussorte soll sehr gut den sonnigen Standort vertragen und ziemlich frosthart sein (deklariert bis -20°C). Obwohl sie keine unterirdischen Ausläufer bildet, habe ich eine 65 cm breite 1,5mm-HDPE-Rhizomsperre eingebaut. So bleibt die Hecke automatisch immer in Form und muss nicht abgesteckt werden. Zur Not kann man dort später auch andere Bambussorten anpflanzen. Aufgrund der kleinen Breite meiner Hecke ist es nun vergleichbar mit einer Topfpflanzung. Dafür sollte diese Sorte auch geeignet sein. Den Boden habe ich bis auf 65 cm Tiefe wirklich veredelt: mit viel Sand, Torf, Kompost und sogar einem Sack Tongranulat als Extra-Wasserspeicher. Staunässe droht hier nicht, da am Haus mit Kies verfüllt wurde. Etwas NPK-Volldünger drauf, mit Pinienrinde gemulcht und viel Wasser gegeben.  Hoffentlich erreicht die Bambushecke so irgendwann ihre gewünschten 3 Meter Höhe.

Die Grube für Bambushecke mit der Rhizomschutzfolie
Die Grube für Hecke mit der Rhizomschutzfolie
Aufgefüllt mit gutem Boden, Torf, Kompost und Tongranulat
Aufgefüllt mit gutem Boden, Torf, Kompost etc.
Die Bambushecke sitzt: 5 Pflanzen 90/110 cm
Die Bambushecke sitzt: 5 Pflanzen 90/110 cm

Projekt Haustiger

Zu unserem neuen Hausbewohner wurde der 5 Monate alte Kater, den wir Pepéts nennen. Es ist ein sehr liebes, neugieriges und total verspieltes Wesen. Auch sonst zeigte er sich in den ersten drei Tagen absolut pflegeleicht. Die Katzentoilette mit dem billigsten Katzenstreu vom LIDL gefällt ihm 100%ig. Ich habe die Falle im Gäste-WC-Schloss abgeklebt, damit die Tür nicht einrastet und die Katzentoilette immer erreichbar ist. Trockenfutter frisst unser Haustiger auch total gern. Er versorgt sich quasi fast alleine, er will nur gestreichelt werden und mit uns spielen. Nachts ist er auch (noch) total ruhig. Wir müssen dennoch, solange er überall schnuppert, einige (giftige) Pflanzen in einem Zimmer verschlossen halten und ihn versuchen zu erziehen, damit er seine Krallen nicht zu tief ins Sofa, in den Teppichboden oder in die Gardinen reinsteckt.

Wenn der Kater spielen kann, spielt er auch
Wenn der Kater spielen kann, spielt er auch
Ansonsten gibt's draußen so viel Spannendes
Ansonsten gibt's draußen so viel Spannendes
Und ins Aquarium kann er lange reingucken
Und ins Aquarium kann er lange reingucken

Halogen vs. Energiesparlampe vs. LED

Um die LED-Lampen habe ich bisher einen Bogen gemacht, im Baumarkt sind sie schlichtweg zu teuer. Bei Preisen um 15 EUR pro LED-Lichteinheit war mir die Ersparnis gegenüber Energiesparlampen (ESL) extrem zweifelhaft. Die ESL nerven jedoch an vielen Stellen auch mittlerweile, denn sie brauchen bis zu 2 Minuten, bis sie richtig hell sind, und gehen nach meiner Erfahrung relativ oft kaputt.  Von den vielen Müller-Licht-ESL in unserem Haus musste ich in den letzten zwei Jahren schon 4-5 austauschen. Die oft versprochene Langlebigkeit bei ESL – auf jeden Fall Fehlanzeige. Deswegen will ich nun in der Küchenzeile die günstigen LEDs von eBay ausprobieren. Ein 4er-Pack 60x5mm-LED Spot 3,6 Watt mit GU10-Sockel kostet dort nur 18-20 EUR inkl. Versand. No name, versteht sich. Ersetzt 50 Watt Glühlampe, so die Werbung. Nach der ersten Praxiserfahrung – nicht ganz!

Im direkten Vergleich zwischen 3,6 Watt Noname LED, 7 Watt ESL von Müller-Licht und 35-Watt-Halogenstrahler stelle ich fest, dass der Halogenstrahler von der subjektiven Lichtstärke nur ganz knapp hinter den anderen beiden liegt. Von der Lichtfarbe ist der warmweiße LED-Strahler am wärmsten, fast schon zu gelb, obwohl laut Angabe auf dem Spot die ESL 2700K hat und LED nur 3200-3500K. LED startet genauso schnell wie der Halogenstrahler, ESL braucht dagegen im Kaltzustand 1 bis 2 Minuten, bis die volle Lichtkraft erreicht ist. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit wird die Langlebigkeit von LEDs sein.

Die LED-Strahler haben etwas andere, gewöhnungsbedürftige Optik. Sie leuchten quasi an der Spitze, nicht im Inneren der Lichteinheit. Sie lassen sich auch nur mit etwas Mühe im Spothalter befestigen, da die nach Außen hervorstehenden LEDs den Klemmring stören. Die LED-Leuchten mit einer größeren Wölbung lassen sich vermutlich gar nicht in solchen  Einbauleuchten befestigen. Aber im Großen und Ganzen ist der erste Eindruck von den LEDs durchaus positiv!

Drei Kandidaten im Test: Halogen, LED und Energiesparlampe
Drei Kandidaten im Test - verschiedene Bauformen
Drei Strahler im Direktvergleich: Halogen, LED und ESL
Strahler im Vergleich: Halogen, LED und ESL
Eingebauter LED-Spot: wirklich etwas gelb
Eingebauter LED-Spot: wirklich etwas gelb

Wann stört das Nachbarhaus den Sat-Empfang?

Wenn man auf unsere Sat-Schüssel von hinten schaut, könnte man meinen, sie kann bald nicht mehr richtig funktionieren, da das Nachbarhaus die Sicht verdeckt. Die Befürchtung habe ich auch. Aber die Theorie sagt, dass für den Astra-Empfang die 2:1-Faustregel gilt. Also der Abstand zum Hindernis muss mind. zweimal so groß sein wie seine Höhe.

Nachgerechnet: die Firsthöhe des Nachbarhauses ist maximal 9,50 m über Straße, meine Firsthöhe ist 8,09 m (ja, unser Haus ist etwas kleiner geraten). Dazu sinkt die Straße beim Nachbarn um 0,15 m. Die Unterkante der Schüssel ist ca. 1 m unter meinem First. Also ist die maximale Höhe des Hindernisses ab Unterkante Sat-Schüssel ca. 2,26 m. Und der Abstand ist mind. 7 m. Also nach der Faustformel dürfte es lange nicht stören. Aber wir schauen mal, wenn die Firstziegel beim Nachbar verlegt sind.

Ist die freie Sicht der SAT-Schüssel verdeckt?
Ist die freie Sicht der SAT-Schüssel verdeckt?

 

USB-Wetterstation übers Netzwerk mit der Fritzbox verbinden

Obwohl bei mir die Wetterstation von der Fritzbox per USB ausgelesen wird, wollte ich die hübsche Basistation irgendwo sichtbar aufhängen und nicht einfach auf dem Spitzboden ablegen, wo sich die Fritzbox befindet. Zum Glück habe ich in der Diele ein Netzwerkkabel in der Wand liegen, das ich irgendwann für eine Sprechanlage oder Ähnliches geplant hatte (wenn die IP-tauglichen Geräte einmal bezahlbar werden sollten). Ein anderes Ende des Kabels ist am Patchpanel neben der Fritzbox angeschlossen. Nur wie kriege ich zwei USB-Anschlüsse mit einem Netzwerkkabel verbunden?

Dafür gibt es sogar eine Standardlösung, die sich USB-Extender nennt. Ein Teil des zweiteiligen USB-Extenders speist USB in ein Netzwerkkabel hinein und am anderen Ende zieht es das Gegenstück wieder raus. Die Elektronik im USB-Extender macht irgendwas mit dem USB-Signal, so dass man es über ein CAT-Kabel über 10-20 Meter übertragen kann, obwohl ein USB-Kabel an sich meist nicht länger als ca. 5 Meter sein darf. Kosten für den USB-Extender zwischen 5 und 10 EUR – bei eBay direkt aus China. Ich hab’s ausprobiert: die Wetterstation funktionierte wunderbar an jeder Netzwerksteckdose. War mir aber zu viel Kabelsalat.

Das Problem war auch, dass ich am Kabelende in der Diele keine Netzwerksteckdose hatte und auch keine setzen wollte – passt dort einfach nicht. Beim Ausprobieren verschiedener Varianten habe ich unter Anderem festgestellt, dass sich ein CAT7-Kabel nicht an einen normalen RJ45-Stecker krimpen lässt, da die Drähte zu dick sind. Eine gute Lösung war trotzdem möglich: ein LSA+ Verbindungsmodul, in dem ein Netzwerkkabel und ein USB-Kabel (mit einem USB-Stecker am anderen Ende) zusammengeschlossen sind. Somit habe ich das USB-Signal einfach passiv auf das CAT-Kabel nach gusto angelegt. Am anderen Ende das gleiche Spiel mit der LSA-Box noch mal. In der Diele ließ sich die LSA-Verbindungsbox komplett hinter der Sprechanlage verstecken, nachdem ich dort etwas Wandputz für eine Nische rausgehämmert habe. Trotz der Entfernung von ca. 6-7 Meter bis zur Fritzbox funktioniert das bei mir sehr gut.

Zwei kleine Schwierigkeiten waren dabei zu überwinden. Ein USB-Kabel hat zu dünne Adern und lässt sich am LSA-Modul nicht auflegen – die Klemmen schneiden die Isolierung nicht durch. Die Lösung: An den Enden 5 mm abisolieren und verzinnen. Dann mit dem Auflegewerkzeug auflegen. Hält gut. Die zweite Sache, die man beachten muss, ist der Standard, nach dem die CAT-Kabel auf den Netzwerkdosen und am Patchpanel aufgelegt sind. Bei mir hat das Ethernet-Kabel am Patchpanel offenbar die weniger gängige T568A Belegung. Keine Ahnung, warum die Jungs das damals so gemacht haben. Kein Problem: Man muss es an beiden Enden des Kabels halt nur nach derselben Belegung machen.

CAT-Kabel am Patchpanel nach T568A angeschlossen
CAT-Kabel am Patchpanel nach T568A angelegt
In der LSA-Box treffen sich CAT- und USB-Kabel
In der LSA-Box treffen sich CAT- und USB-Kabel
Fertige Basisstation der WH1080 in der Diele aufgehängt
Fertig: Basisstation in der Diele aufgehängt