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Nassbereich im Massivhaus: Wandschutz hinter der Spüle richtig planen

Wasser, Fett und Dampf machen den Bereich hinter der Spüle zu einer der anspruchsvollsten Stellen im gesamten Küchenbereich. Wer beim Massivhaus den Wandschutz hinter der Spüle von Anfang an richtig plant, vermeidet spätere Schäden an Putz, Mauerwerk und Fugenmörtel. Gerade bei massiv gemauerten Wänden aus Kalksandstein oder Ziegel reagiert ungeschützter Putz auf dauerhaften Feuchtigkeitseintrag empfindlicher als bei Gipskarton-Konstruktionen. Die Wahl des richtigen Materials entscheidet darüber, wie pflegeleicht, dauerhaft und optisch ansprechend der Nassbereich bleibt. Dieser Artikel vergleicht die gängigen Schutzlösungen, erläutert ihre jeweiligen Stärken und Schwächen und gibt eine klare Einschätzung, welche Option sich für welche Anforderung am besten eignet.

Überblick: Was den Nassbereich hinter der Spüle besonders macht

Der Bereich zwischen Arbeitsplatte und Oberschränken ist täglich intensiver Nutzung ausgesetzt. Spritzwasser beim Geschirrspülen, aufsteigende Dämpfe beim Kochen und gelegentliche Fettpartikel greifen ungeschützten Putz über Jahre hinweg an. Bei Massivhäusern kommt hinzu, dass die Außenwände häufig stärker diffusionsoffen sind als leichte Trennwände. Ein Wandschutz muss deshalb nicht nur wasserabweisend sein, sondern auch mit dem Feuchtehaushalt des Mauerwerks verträglich sein.

Die vier Materialgruppen, die in der Praxis am häufigsten zum Einsatz kommen, sind Fliesen, Naturstein, Glas und folienbasierte bzw. laminierte Plattenwerkstoffe. Jede Gruppe bringt eigene Anforderungen an Untergrund, Verarbeitung und Pflege mit.

Fliesen und Naturstein: die klassischen Lösungen

Fliesen: bewährt, aber fugenintensiv

Keramik- und Feinsteinzeugfliesen gelten seit Jahrzehnten als Standardlösung für den Nassbereich. Ihre Oberfläche ist schmutzabweisend, hitzefest und lässt sich mit gängigen Haushaltsreinigern problemlos reinigen. Für Massivhäuser ist entscheidend, dass ein gefliester Untergrund einen vollflächig vorbereiteten, ausreichend tragfähigen Putz voraussetzt. Risse im Untergrund übertragen sich bei schlechter Entkopplung direkt auf das Fliesenbild.

Das größte Alltagsproblem bleibt die Fuge. Selbst epoxidharzbasierte Fugenmassen verfärben sich über Zeit durch Fett und Kalk. Fugenlose Großformatfliesen reduzieren dieses Problem, verlangen aber eine nahezu planebene Wandoberfläche.

Naturstein: hochwertig mit Pflegeanspruch

Schiefer, Travertin und Marmor heben sich optisch deutlich von industriellen Oberflächen ab. Im Massivhausbau werden sie häufig dann eingesetzt, wenn die Küche ein hochwertiges Gesamtbild erhalten soll. Poröse Natursteine wie Travertin sind jedoch grundsätzlich zu imprägnieren, da Fett und Flüssigkeiten sonst dauerhaft eindringen. Kalksensible Steine vertragen keine säurehaltigen Reiniger. Der Verarbeitungsaufwand ist höher als bei Standardfliesen, und das Gewicht schwererer Platten erfordert gegebenenfalls eine Überprüfung des Untergrundes.

Glaslösungen und laminierte Plattenwerkstoffe im Vergleich

Glas: fugenlos und pflegeleicht

Sicherheitsglasscheiben, die fugenfrei von Arbeitsplatte bis Oberschrank reichen, haben in den letzten Jahren stark an Verbreitung gewonnen. Die glatte Oberfläche lässt keine Schmutzpartikel haften, die Reinigung beschränkt sich auf einen Wischvorgang mit einem feuchten Tuch. Hitzebeständigkeit und Wasserbeständigkeit sind bei Einscheibensicherheitsglas vollständig gegeben.

Beim Einbau ist auf eine saubere Silikonfuge zwischen Glas und Arbeitsplatte sowie zwischen Glas und Oberschrankunterseite zu achten. Diese Fugen bilden langfristig die einzige Schwachstelle. Glaslösungen lassen sich bedrucken oder lackieren, was gestalterisch große Spielräume öffnet.

Folien- und Plattenwerkstoffe: flexibel und schnell montiert

Wer eine Küchenrückwand aus folienbeschichtetem Material oder aus Aluminium-Verbundplatten wählt, profitiert vor allem von einfacher Montage und hoher gestalterischer Vielfalt. Diese Lösungen lassen sich in der Regel zuschneiden, selbstklebend aufbringen oder mit wenigen Befestigungspunkten an der Wand fixieren, ohne dass Kleber oder Spachtelmasse in größeren Mengen nötig sind.

Für Massivhäuser gilt, dass die Wandoberfläche vor der Montage trocken, sauber und plan sein sollte. Bei frisch gesetztem Mauerwerk ist ausreichend Trocknungszeit einzuplanen. Folienmaterialien sind nicht hitzefest und sollten deshalb in unmittelbarer Nähe zum Kochfeld nur dann eingesetzt werden, wenn ein ausreichender Abstand eingehalten wird oder zusätzlicher Hitzeschutz vorhanden ist.

Vergleichstabelle: Materialien im Überblick

Material Wasserbeständigkeit Hitzefestigkeit Pflegeaufwand Fugenfreiheit Montageaufwand
Keramikfliesen sehr hoch sehr hoch mittel (Fugen) nein hoch
Naturstein mittel bis hoch hoch hoch nein hoch
Einscheibensicherheitsglas sehr hoch sehr hoch niedrig weitgehend mittel
Folien / Verbundplatten hoch bedingt niedrig ja niedrig

 

Einschätzung: Welche Lösung passt zu welchem Massivhaus?

Für Neubauten mit hohem Qualitätsanspruch und professioneller Bauleitung empfiehlt sich entweder eine großformatige Fliesenlösung mit epoxydharzbasierter Verfugung oder eine Glaslösung. Beide Varianten sind dauerhaft, hitzefest und auch in Jahrzehnten noch standfest, sofern die Untergrundvorbereitung stimmt.

Wer hingegen ein bestehendes Massivhaus saniert oder eine kostengünstige, schnell umzusetzende Lösung benötigt, kommt mit folienbeschichteten Plattenmaterialien gut ans Ziel. Voraussetzung ist ein trockener, gleichmäßiger Untergrund und ein ausreichender Abstand zum Kochfeld.

Naturstein bleibt eine Nischenempfehlung für Projekte, bei denen die Optik Vorrang hat und regelmäßige Pflege eingeplant ist. In Standard-Massivhäusern mit durchschnittlichem Pflegeaufwand ist der Mehraufwand schwer zu rechtfertigen.

Grundsätzlich gilt: Je früher die Materialentscheidung im Bauprozess fällt, desto besser lässt sich der Untergrund darauf abstimmen. Wer erst nach der Fertigstellung des Innenputzes entscheidet, muss die Wahl unter Umständen dem vorhandenen Untergrund anpassen.

Materialauswahl für den Bereich hinter der Spüle

Glas als moderne Schutzlösung

Für den Wandschutz hinter der Spüle hat sich Glas in den vergangenen Jahren als besonders beliebtes Material etabliert. Es überzeugt durch seine glatte, leicht zu reinigende Oberfläche und seine Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit, Spritzwasser und Reinigungsmitteln. Küchenprofis und Innenarchitekten empfehlen gehärtetes Einscheibensicherheitsglas in einer Stärke von mindestens sechs Millimetern, da es sowohl stabil als auch optisch ansprechend wirkt. Glasrückwände sind in nahezu allen Farbtönen erhältlich und lassen sich individuell bedrucken, was Haushalten eine hohe gestalterische Freiheit bietet. Besonders in modernen Küchen fügt sich dieses Material harmonisch in das Gesamtbild ein und wertet den Raum optisch auf.

Fliesen und Edelstahl im Vergleich

Neben Glas zählen Fliesen und Edelstahl zu den klassischen Optionen, wenn es darum geht, den Schutz der Wand im Bereich hinter einer Spüle dauerhaft zu gewährleisten. Fliesen punkten mit ihrer großen Auswahl an Designs, Formaten und Oberflächen – von matt bis hochglänzend. Ihre Fugen stellen jedoch einen Schwachpunkt dar, da sich dort Schmutz und Kalk ablagern können. Edelstahl hingegen bietet eine nahtlose, hygienische Fläche und ist vor allem in professionellen Küchenbereichen weit verbreitet. Er ist robust, hitzebeständig und pflegeleicht, wirkt jedoch in Wohnküchen oft kühl und sachlich. Wer einen wirkungsvollen Wandschutz hinter der Spüle sucht, sollte daher den eigenen Stil sowie die Reinigungsanforderungen sorgfältig abwägen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

Häufig gestellte Fragen

Welche Mindesthöhe sollte der Wandschutz hinter der Spüle haben?

Als Richtwert gilt ein Schutzbereich, der mindestens bis zur Unterkante der Oberschränke reicht, in der Regel also zwischen 45 und 65 Zentimeter. Bei offenen Küchen ohne Oberschränke sollte der Spritzschutz mindestens 60 Zentimeter ab Oberkante Arbeitsplatte nach oben geführt werden, um den relevanten Spritzbereich vollständig abzudecken.

Ist eine Dampfsperre hinter dem Wandschutz nötig?

Bei diffusionsoffenen Massivwänden ist eine zusätzliche Dampfsperre in der Regel nicht erforderlich, solange der Wandschutz selbst wasserdicht und dicht verfugt ist. Bei Außenwänden mit Innendämmung sollte jedoch ein Fachmann prüfen, ob die Dampfbremse des Dämmsystems durch den Nassbereich beeinflusst wird.

Kann der Wandschutz hinter der Spüle nachträglich erneuert werden, ohne den Putz zu beschädigen?

Das hängt stark vom verwendeten Material ab. Folienbasierte Lösungen lassen sich in vielen Fällen rückstandsarm lösen. Geflieste Flächen erfordern hingegen das Abhämmern, was den Unterputz in der Regel in Mitleidenschaft zieht. Eine professionelle Neuverputzung ist dann meist unvermeidlich, bevor ein neuer Wandschutz aufgebracht werden kann.

Nachhaltigkeit in der Betriebsausstattung: Grüne Technologien in der Automobilindustrie

Nachhaltigkeit gewinnt in der Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf die Betriebsausstattung. Grüne Technologien sind zu einem zentralen Aspekt der Entwicklungsstrategien von Fahrzeugherstellern geworden, die bestrebt sind, umweltfreundliche Produktionsmethoden zu implementieren. Die Technologien umfassen fortschrittliche Fertigungsprozesse und Materialien, die darauf ausgerichtet sind, den ökologischen Fußabdruck der Produktion zu minimieren. Der Einsatz von ressourcenschonenden Systemen und die Reduzierung von Abfall und Emissionen sind dabei von entscheidender Bedeutung. Solche Innovationen sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern verbessern auch die Effizienz und die Kostenstruktur innerhalb der Produktionsstätten.

Grüne Technologien für die Automobilproduktion

Grüner Technologien reichen von der Nutzung erneuerbarer Energiequellen bis hin zur Implementierung fortschrittlicher Materialwissenschaften, die leichtere und stärkere Fahrzeugkomponenten ermöglichen. Ein bedeutender Faktor ist hierbei der Einsatz von Energie aus erneuerbaren Quellen wie Solar- oder Windkraft in den Fertigungsanlagen. Dies reduziert den Bedarf an fossilen Brennstoffen und die damit verbundenen Emissionen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Optimierung der Fertigungsprozesse durch automatisierte und energiesparende Maschinen. Hierbei kann der Kauf einer gebrauchten Drehmaschine, die modernisiert wurde, um energieeffizienter zu funktionieren, eine kosteneffektive und umweltfreundliche Option darstellen. Auch die Entwicklung von neuen Lackierverfahren, die weniger Lösemittel benötigen und somit die Freisetzung von VOCs (flüchtige organische Verbindungen) minimieren, spielt eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus werden fortschrittliche Montagetechniken eingeführt, die den Materialverschnitt reduzieren und die Wiederverwertung von Produktionsabfällen fördern.

Reduzierung des Energieverbrauchs durch innovative Verfahren

Energieeffizienz ist dabei ein Schlüsselziel, das durch verschiedene Techniken und Technologien erreicht wird. Zum Beispiel ermöglicht die Anwendung von Lean Manufacturing-Prinzipien, Prozesse so zu gestalten, dass Energieverschwendung minimiert wird. Durch die präzise Analyse und Optimierung jedes Produktionsschrittes können Betriebe signifikant Energie einsparen.

Die Installation moderner Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HLK), die auf den neuesten Standards der Energieeffizienz basieren, hilft ebenfalls, den Energiebedarf zu senken. Zudem führt der Einsatz von LED-Beleuchtung und energieeffizienten Motoren zu einer weiteren Reduzierung des Stromverbrauchs. Automatisierte Systeme, die die Energieflüsse steuern und anpassen, sorgen für einen minimalen Energieeinsatz während weniger auslastungsintensiver Zeiten.

Diese Maßnahmen sind nicht nur ökologisch vorteilhaft, sondern verbessern auch die Kostenstruktur der Produktion, indem sie langfristig Energiekosten senken.

Wiederverwendung und Recycling von Materialien im Produktionsprozess

Durch die bewusste Auswahl von recycelbaren und wiederverwertbaren Materialien können Unternehmen den Kreislauf der Ressourcennutzung schließen und den Verbrauch neuer Rohstoffe minimieren. Fortschritte in der Materialwissenschaft ermöglichen es, dass auch Hochleistungskomponenten aus recycelten Materialien hergestellt werden, ohne dass Qualitätseinbußen in Kauf genommen werden müssen.

Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die Implementierung von Systemen zur Materialrückgewinnung direkt in den Fertigungsstätten. Solche Systeme sammeln Produktionsabfälle und führen sie in den Produktionskreislauf zurück. Auch die Zusammenarbeit mit Zulieferern, die sich auf die Lieferung von recycelten Materialien spezialisieren, verstärkt die Nachhaltigkeitsbemühungen. Durch solche Partnerschaften entstehen geschlossene Produktionskreisläufe, die den ökologischen Fußabdruck der gesamten Lieferkette reduzieren.

Die Automobilindustrie investiert zudem in Technologien zur effizienteren Trennung und Aufbereitung von Materialien, um die Qualität des recycelten Outputs zu verbessern.

Emissionsminderung in der Automobilfertigung

Innovative Technologien und Verfahren sind dabei unerlässlich, um die Freisetzung schädlicher Substanzen zu minimieren und gesetzliche Umweltauflagen zu erfüllen. Der Einsatz moderner Filtersysteme und die Optimierung von Verbrennungsprozessen tragen erheblich dazu bei, die Emission von Schadstoffen wie CO2 zu reduzieren.

Ein zentraler Ansatz ist die Implementierung von emissionsarmen Technologien in allen Phasen der Produktion, von der Lackierung bis zur Endmontage. Die Verwendung von wasserbasierten oder lösungsmittelfreien Lacken reduziert beispielsweise VOC-Emissionen signifikant. Ebenso verbessern energieeffiziente Brennöfen und die Optimierung thermischer Prozesse die Energiebilanz und senken den Ausstoß von Treibhausgasen.

Zusätzlich wird durch die regelmäßige Überprüfung und Wartung der Produktionsanlagen sichergestellt, dass diese auf dem neuesten Stand der Technik sind und effizient arbeiten. Diese präventiven Maßnahmen sind entscheidend, um die Umweltbelastung zu verringern und die Nachhaltigkeit in der Automobilproduktion zu fördern. Solche Bemühungen sind nicht nur eine Antwort auf regulatorische Anforderungen, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Ein Fundament für das Gartenhäuschen errichten

Auch wenn es nicht so aussieht: Böden sind ständig in Bewegung und vor allem Regen und Kälte können dazu führen, dass sie absacken. Deshalb sollten Geräteschuppen und Gartenhäuser nicht direkt auf dem Boden platziert werden. Damit die Häuschen einen sicheren Stand haben, benötigen sie ein solides Fundament.

Die richtige Verbindung ist wichtig

Für die Errichtung des Fundaments gibt es mehrere Varianten. Wichtig dabei ist, dass das Gartenhaus in weiterer Folge auch auf dem Fundament befestigt wird, damit es auch Stürmen und anderen Wetterkapriolen standhält.

Dabei sollten die Grundbalken des Gartenhäuschens mit einem Winkelhaken oder einer Hohlschraube mit dem Fundament verbunden werden.

Ein Projekt – unterschiedliche Möglichkeiten

Für kleinere Schuppen oder Geräteschränke ist in den meisten Fällen eine dicke Schicht aus Kiessteinen ausreichend. Ungefähr zehn Zentimeter sollten reichen, damit das Wasser im Bedarfsfall ordentlich abfließen kann und der Boden für lange Zeit stabil bleibt.

Etwas größere Gartenhäuser benötigen jedoch ein stabileres Fundament. Auch hier bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten von Gehwegplatten über Punkt- und Streifenfundamenten bis zu massiven Betonplatten an.

Die einfachste Möglichkeit, ein stabiles Fundament zu errichten, bieten mit Sicherheit Gehwegplatten mit einer Länge und Breite von mindestens 30 Zentimetern. Zur Orientierung: Diese halten in etwa 90 Kilogramm pro Quadratmeter aus. Wer besonders schwere Dinge in seinem Gartenhäuschen lagern möchte, benötigt noch mehr Stabilität.

Hierfür bietet sich unter anderem die Errichtung eines Punktfundaments an. Dieses besteht aus vielen Einzelfundamenten, die unter den tragenden Balken liegen. Nach dem Einebnen des Bodens werden dabei die Fundamentpunkte unter Zuhilfenahme einer Maurerschnur markiert. In weiterer Folge werden die entsprechenden Löcher mit mindestens 80 Zentimeter Tiefe und 20 Zentimeter Breite mit einem Erdbohrer ausgehoben.

Bei größeren Häusern ist ein Streifenfundament die beste Lösung. Bei dieser Variante verteilt sich die Last jeweils auf einen rund 30 Zentimeter breiten Betonstreifen, der unten den tragenden Wänden verläuft. Die Flächen zwischen den Streifen werden mit Schotter gefüllt. Das sorgt dafür, dass keine Schäden durch Feuchtigkeit entstehen oder sich Wühlmäuse einen Weg in das Häuschen bahnen können.

Für sehr große Gartenhäuser sollte ein Plattenfundament aus Betonplatten errichtet werden. Der Vorteil dabei ist, dass sich das Gewicht in diesem Fall auf die gesamte Grundfläche verteilt.

Streichen eines Blockbohlenhauses. 4 Dinge, die Sie wissen müssen

Auch Blockbohlenhäuser freuen sich über regelmäßige Pflege. Hierzulande sind die Wetterverhältnisse in den verschiedenen Jahreszeiten sehr unterschiedlich. Das nagt auch an der Holzfassade ihres Blockhauses. Wer also die Lebensdauer seines Holzhauses ein wenig verlängern will, der sollte wenigstens die Außenhaut gelegentlich streichen. Perfektionisten machen das sogar jährlich. Dabei gibt es 4 Punkte, die den Erfolg des jährlichen Streichens garantieren.

Die richtige Vorbereitung des Blockhauses

Zuallererst sollte man die Fassade frei von Hindernissen machen. Mal kann es sein, dass man Gegenstände entfernen muss. Ein anderes Mal bindet man einen Busch zusammen, damit die Äste nicht an der Fassade streifen. Dann geht es an die erste Säuberung. Entfernen Sie Spinnweben und allen offensichtlichen Schmutz mit einem Besen bis in alle Kanten, Ecken und Ritzen.

Alte und verkrustete Schmutzablagerungen können Sie eventuell mit dem Schleifpapier entfernen. Kleinere Beschädigungen kitten Sie jetzt. Doch sehen Sie zu, dass anschließend alles einigermaßen staubfrei wird. Dabei hilft auch die Wahl des richtigen Wetters zum Streichen. Sonnig und windstill wäre natürlich perfekt dafür. Wer nahe dran ist, kann auch noch mit einem guten Ergebnis rechnen.

Imprägnieren vor dem Streichen

Perfekt wäre natürlich das Auftragen einer Imprägnierung vor dem Anstrich. Blockbohlenhäuser werden ständig durch die UV-Strahlung der Sonne angegriffen. Aber auch das Wetter setzt der Außenhaut mit Regen, Schnee und Hagel zu. Sie können zum Imprägnieren eine Holzlasur verwenden. Meistens sprüht man diese einfach mit einer Sprühflasche auf. Dabei wäre Windstille natürlich am besten.

Vergessen Sie nicht danach die Fenster und Türen zu öffnen. Ansonsten könnte es passieren, dass diese anschließend verkleben. Jetzt beginnen Sie mit dem Streichen. Nach ein bis zwei Tagen Trockenzeit können Sie dann noch kleine Fehler nachstreichen.

Die richtigen Farben auswählen

Es gibt hunderte Produkte auf dem Markt, von denen viele wirklich hervorragend sind. Achten Sie dabei, auf gute Qualität und kaufen Sie nicht zu billig ein. Es lohnt sich nicht bei der Haltbarkeit Ihres Holzhauses zu sparen. Im Zweifel lassen Sie sich lieber von einem guten Fachmann beraten, welche Farbe für Blockbohlenhäuser am besten geeignet ist.

Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Achten Sie auf jeden Fall auf die optimale Verarbeitungstemperatur der Farbe. Auch dabei kann Ihnen der Fachmann helfen. Das Wetter kann mithelfen, dass nicht sofort wieder Dreck in der frischen Farbe klebt. Dafür sollten Sie auch nahe Bäume oder Sträucher unter Kontrolle bringen. Vergessen Sie auch nicht, wie schon erwähnt, die Türen und Fenster nach dem Streichen für die gesamte Trockenzeit offenzulassen.

Die Außensauna als Alternative zur herkömmlichen Sauna

Immer mehr Menschen besitzen ihre eigene Sauna. Vor allem jene glücklichen Menschen, die über ein eigenes zu Hause im Grünen verfügen, haben oft ausreichend Platz, um eine Sauna ihr Eigentum nennen zu dürfen. Wenn zum Vorteil des Eigenheims auch noch ein großer Garten hinzukommt, überlegen sich nicht wenige Menschen den Kauf einer Außensauna. Die Vorteile einer solchen Sauna kann man nicht oft genug betonen. Wir wollen später noch genauer auf die Vorteile einer Sauna und im Speziellen die Vorteile einer Außensauna eingehen. Zuvor ist es aber wichtig zu betonen, dass es aufgrund des innovativen Charakters der Außensauna auf die richtige Informationsquelle ankommt. Demgegenüber wird man auch mit Anfragen belohnt, die sich dahingehend entsprechend positioniert haben. Aus Kundensicht stellt sich die Frage, wie man die beste Außensaua kaufen kann. Welches Modell sollte angeschafft werden und wie erfolgt die Errichtung der Außensauna? All das sind Fragen, die man sicherlich beantworten muss.

Vorteile einer Sauna

Es wurde viel über die gesundheitlichen Vorteile des Saunabades geschrieben. Das kommt nicht von ungefähr. Körperlich ist nichts belebender als ein tiefer, gesunder Schweiß jeden Tag. Die Spannung lässt nach. Muskeln entspannen sich. Geistig tauchen wir entspannt, wiederbelebt und bereit für alles auf, was der Tag bringen mag. Ein paar Minuten am Tag reichen aus, um besser auszusehen und sich besser zu fühlen. Die Reaktion des Körpers auf sanfte, anhaltende Hitze ist von Menschen auf der ganzen Welt täglich gut dokumentiert und bewiesen. Daher ist die Empfehlung der Ärzte nicht überraschend.

Vorteile einer Außensauna

Der Vorteil einer Außensauna ist, dass man in sofern keinen Platz in schon vorhandenen Gebäuden für eine Sauna frei machen muss, sofern überhaupt Platz genug im Gebäude für eine Sauna vorhanden ist. Mit der Außensaua ist man da wirklich völlig frei von jedem Räumlichkeiten und Platzmangel. Muss natürlich auf dem Grundstück genügend Platz für eine Außensaua haben, das wäre eine der Voraussetzung um eine Außensaua fachgerecht installieren zu können. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, abgesehen vom Budget, dass man die Größe einer Außensaua seinen Wünschen anpassen kann, dasselbe gilt für zusätzliche Features für die Außensaua. Eine kleinere Alternative wären Hot Tubs und Fasssaunen.

Fazit: Für wahre Saunafans mit entsprechende Budget und großen Grundstück ist Außensaua Hype schlechthin!

Ein Karibu Cubus Gartenhaus entsteht – Teil 2 Holz und Dach

Pünktlich zum Abschluss der Erdarbeiten wurde von Edingershops auch der Gartenhaus-Bausatz für Karibu Cubus geliefert. Die Verpackung war ordentlich und (wie es sich später zeigte) sogar komplett. Bei Schrauben bleibt sogar etwas übrig. Ich möchte nicht jeden Aufbauschritt einzeln erklären. Der Aufbau hat ja auch ein paar Wochen gedauert. Nur ein paar Anmerkungen. Falls jemand nachbauen will.

Das langwierigste an einem Gartenhausbau ist mit Abstand das Streichen. Wir haben uns für die Außenflächen für Remmers Holzschutzgrund plus zweimal Remmers HK-Lasur entschieden (und jeweils ca. 5l verbraucht). Die Decke und der Fußboden wurden von der „Außenseite“  nur einmal grundiert. Die ersten beiden Anstriche haben wir vor dem Aufbauen in der Garage gemacht, damit auch die Nut und Feder gut bearbeitet sind. Auf der Innenseite (außer Fußboden) kam dann später noch die Grundierung und Lasur für Innen.

Das Schrauben macht überwiegend Spaß. Das System ist durchdacht und die Anleitung ist ziemlich gut. Es gibt sogar ein Video auf Youtube, sie gehen dort jedoch etwas anders vor als in der Anleitung vorgegeben. Es gibt relativ wenig zu sägen, außer die jeweils letzten Wandbretter müssen in der Breite (!) angepasst werden. Bei den KDI-Unterlegprofilen (B10 und B11) muss man aufpassen, sie waren bei mir alles andere als maßhaltig. Dadurch verschieben sich die anderen Maße, z.B. bei der Aufstellung der Pfosten (Bild 04.2 bis 04.5). Die untere Führungsschiene (C1 und D3) und die Türanschlagleisten (B6 und C2, Bild 04.1) empfehle ich erst nach dem Aufhängen der Türe passend anzuschrauben. Die 28 mm starken Wandbretter sind leider teilweise stark verzogen, man muss schon mit Kraft oder zu zweit rangehen. Und die Dachbalken (Y1) sind ziemlich schwach, sie biegen sich regelrecht durch, und es bildet sich eine Pfütze auf dem Flachdach. Die Seitenwände neben den Schiebetüren sind wackelig, hier wäre ein stabilerer Seitenpfosten sinnvoll. Außerdem verhindern die Winkelverbinder (F2, Bild 11.2), dass die Schiebetüren dicht geschlossen werden können. Das Holz muss für die Schrauben immer vorgebohrt werden. Wenn ich dafür einen zweiten Akkuschrauber hätte, würde ich einiges an Zeit sparen.

So ähnlich wie Karibu auch anbietet, habe ich zusätzlich eine Anbau-Überdachung entworfen und die Balken (BSH = Brettschichtholz) und Rauspund dafür einfach im örtlichen Holzhandel (Holz Wicharz) bestellt. Die zusätzlich gekauften 1,14-mm-EPDM-Folie und der wasserbasierte Kleber von Dachprotect sind viel besser als die mit dem Gartenhaus mitgelieferten EPDM-Stoffe. Ich hoffe, dass die Naht zwischen den beiden Dachfolien hält.

Fertiges Päckchen angeliefert
Fertiges Päckchen angeliefert

Teichfolie drunter, Pfosten und Balken drauf
Teichfolie drunter, Pfosten und Balken drauf

Die Garage wird zum Holzschutzstudio
Die Garage wird zum Holzschutzstudio

Die Wände wachsen langsam
Die Wände wachsen langsam

Von Außen bereits 2-3 mal gestrichen
Von Außen bereits 2-3 mal gestrichen

Decke drauf und Päuschen machen
Decke drauf und Päuschen machen

Mitgelieferte EPDM-Dachfolie geklebt
Mitgelieferte EPDM-Dachfolie geklebt

Wieder Pfosten betoniert und Balken aufgelegt
Wieder Pfosten betoniert und Balken aufgelegt

Das sind Balkenschuhe!
Balkenschuh, Pfettenanker und Kopfband

Fußboden gedämmt mit 4cm Styropor
Fußboden gedämmt mit 4cm Styropor

Dampfbremse drauf und die Bretter
Dampfbremse drauf und die Bretter

Fertig ist das Karibu Cubus Gartenhaus
Fertig ist das Karibu Cubus Gartenhaus

Ein Karibu Cubus Gartenhaus entsteht – Teil 1 Erdarbeiten

Dieses Jahr bauen wir noch eine Hütte in die hintere Gartenecke. Wir haben uns für Karibu Cubus mit Flachdach und Eckeinstieg entschieden, da es von den Maßen und der Optik sehr gut passte. Beim Fundament habe ich mich für die im Eigenbau einfachste Variante mit Gehwegplatten (eine brauchbare Anleitung fand ich bei Holzbaustudio.de) auf einem verdichteten 25-30 cm Schotterbett entschieden. (Nicht 100% frostsicher, aber schauen wir mal.  Irgendwelche oft empfohlene großflächige Betonierarbeiten fand ich nicht verhältnismäßig, da ich weiß, was allein die Betonpumpe kostet.) Viel Arbeit und einiges an Kosten war dennoch drin. Bei Containerlieferungen ist es eh eine Glückssache, wie viel man bekommt. Bei mir war’s zu wenig Schotter, dafür doppelt so viel Split wie bestellt. Aber ok, im Ergebnis bin ich auf die richtige Höhe gekommen.

Ein Teil der Hecke ist schnell verschenkt
Ein Teil der Hecke ist schnell verschenkt

Dann 3-4 cbm Erde ausheben und abholen lassen
Dann 3-4 cbm Erde ausheben (~30 cm)

Und noch ein Anschlussgraben
Und noch ein Anschluss-graben zum Pool

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Strom- und Wasserleitungen verlegen

Container noch voll mit Schotter
Container noch voll mit Schotter, darunter Split

Schotter aus dem Container reinbringen und verdichten
Schotter aus dem Container reinbringen und verdichten

Ränder etwas einbetonieren
Ränder etwas einbetonieren, damit nichts wegläuft

Gehwegplatten im Splitt verlegen
50 mm Gehwegplatten im Splitt waagerecht verlegen

Fertig ist mein Fundament
Fertig ist mein Platten- Fundament