Langsam trudeln die letzten Rechnungen aus der Bauphase ein. Die Deutsche Telekom hat sich richtig viel Zeit gelassen mit der 350 EUR-Rechnung für den Telefon-Anschluss im Keller. Die Leitung war bereits im Oktober fertig. Auch die Rechnung vom Vermesser für die obligatorische Gebäudeeinmessung, die schon im November gemacht wurde, ließ auf sich bis März warten. Na gut, solange es nicht andersrum ist, soll es dem Bauherr recht sein!

Nach vier Wochen ist die Außensensorleuchte endlich zurück aus dem Umtausch bei Steinel. Sehr gute Hotline, aber leider eine nicht ganz zuverlässige Reparaturabwicklung. Ich musste dreimal nachtelefonieren. Nun ist aber alles wieder intakt.

Endlich wieder da: die Außenleuchte

Endlich wieder da: die Außenleuchte

Heute hat unser Haus einen Status erreicht, bei dem die Baustelle im Haus offiziell als abgeschlossen gelten kann. Die noch fehlenden vier Innentüren wurden eingebaut und haben die letzten wunden Stellen mit dem sichtbaren Mauerwerk verdeckt. Die letzten Türen haben wir ebenfalls aus der PRÜM-Produktion über die Firma Albrecht bezogen. Bei zwei Türen galt eine reduzierte Breite als Sondermaß zu bestellen. Deswegen hats auch so lange gedauert und war im Ergebnis auch über 400 EUR teurer als Standardmaß. Zwei Türen mussten darüber hinaus in der Höhe ca. 1,5 cm gekürzt werden, was man nun leider neben anderen Türen bei genauem Hinschauen auch sieht. Bei der Farbe sieht man trotz naturfarbener Furnierung keine Unterschiede. Im übrigen machen die furnierten PRÜM-Türen einen sehr guten soliden Eindruck.

Neue Innentür etwas tiefer als die alte

Neue Innentür etwas tiefer als die alte

Seit ein paar Tagen schießt eine Phase der elektrischen 3-Phasen-Vorsicherung bei uns immer wieder raus, wenn man einen größeren Stromverbraucher wie Herd, Bügeleisen oder Microwelle anmacht und eine Zeitlang anlässt. Ein großes Glück, dass von der Stromabschaltung weder Heizung noch Kühlschrank betroffen waren. Irgendwann wußten wir, welche Geräte besser nicht in welche Steckdose gesteckt werden und welche Herdplatten nicht angemacht werden sollten.

Eigentlich darf die Vorsicherung niemals schalten, sie dient ja dazu, dass man den Stromzähler stromfrei legen kann. Wenn irgendwas im Haus nicht stimmt, fliegt ja normalerweise entweder der FI-Schalter oder der entsprechende LS-Schalter.

Ein klarer Fall für die Gewährleistung der Baufirma, dachte ich. Der Chef der Haustechnikfirma, die die Installation machte, sagte nur, dass er wegen einem Schalter keine 400 km fährt. Ok, er ist auch kein Vertragspartner von uns. Ich  muss es wohl bei HHB Massivbau GmbH reklamieren. Nur konnte ich an HHB keine Mangelanzeige mehr direkt zustellen, da ihr Fax anscheinend nicht mehr funktioniert. Deswegen ging die Anzeige mit Fristsetzung von 48 Stunden an den Anwalt von HHB: dafür muss er ja normalerweise empfangsberechtigt sein. Da kam auch nichts zurück, daher habe ich jetzt dringend einen örtlichen Elektriker geholt und habe ihn die Sache prüfen lassen. Die Vorsicherung ist getauscht worden, jetzt bleibt der Strom an. Die Rechnung des Elektrikers werde ich wohl über die Gewährleistungsversicherung klären müssen.

[Update 12.03.2010] Überraschenderweise hat sich der Anwalt von HHB Massivbau gemeldet und hat die Mangelanzeige zurückgewiesen. Die angeblichen Mängel waren bereits bei der Abnahme erkennbar bzw. auf Änderungen unsererseits zurückzuführen, heißt es. Soviel zum Thema Gewährleistung bei HHB.

Der defekte LS-Schalter ist draußen

Der defekte LS-Schalter ist draußen

Während das Sturmtief “Xynthia” über die Baustellen fegt, habe ich die Internetverkabelung im Spitzboden in Ordnung gebracht. Alle Geräte – Splitter, Fritzbox und Patchpanel – wurden an die Wand montiert, die langen CAT-Kabel durch kurze getauscht. Die TAE-Telefondose war überflüssig, den Amtsanschluss habe ich direkt an den Splitter geklemmt. Auch der Powerline-Adapter von Yello Strom ist direkt an die Fritzbox angeschlossen. ISDN-Ausgang der Fritzbox geht über CAT-Verkabelung in eins der Zimmer, wo eine ISDN-Basisstation direkt an die CAT-Steckdose angeschlossen ist. So kann sich das jetzt sehen lassen. Was noch fehlt, ist der Anschluss für die vorgesehene Erdung vom Patchpanelgehäuse, aber es funktioniert offensichtlich auch ohne.

Splitter, Fritzbox und Patchpanel im Spitzboden

Splitter, Fritzbox und Patchpanel im Spitzboden

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