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Badezimmer im Massivhaus: Bodengleiche Dusche richtig einplanen

Wer ein Massivhaus plant, trifft im Badezimmer eine Entscheidung, die den gesamten Rohbau beeinflusst: Soll eine bodengleiche Dusche eingebaut werden, muss das bereits in der Grundrissplanung berücksichtigt sein. Eine nachträgliche Umsetzung ist zwar möglich, aber deutlich aufwendiger und teurer. Die Bodengleiche Dusche Einbauen zu lassen gehört daher zu den Maßnahmen, die Bauherren am besten gemeinsam mit dem Architekten und dem Rohbauunternehmen von Anfang an koordinieren. Denn unter dem sichtbaren Duschwasserboden liegt ein ganzes System aus Gefälle, Entwässerung, Abdichtung und Aufbaudicke, das in der Betondecke oder im Estrich berücksichtigt werden muss. Dieser Artikel zeigt, worauf es bei der Planung ankommt, welche Fehler sich im Rohbau rächen und wie sich eine barrierefreie Dusche technisch und gestalterisch sauber umsetzen lässt.

TL;DR

  • Bodengleiche Dusche Einbauen erfordert eine Absenkung der Rohdecke oder des Estrichs um 10 bis 15 cm
  • Das Gefälle beträgt mindestens 2 Prozent in Richtung Ablauf
  • Abdichtung nach DIN 18534 ist Pflicht
  • Entwässerung über Punktablauf oder Rinnenablauf möglich
  • Fertigelemente wie eine Komplettdusche vereinfachen Planung und Ausführung erheblich

Warum die Planung beim Massivhaus so entscheidend ist

Im Massivhausbau sind Decken und Böden aus Stahlbeton oder Hohlkörperdecken gefertigt. Das gibt dem Gebäude seine Stabilität, schränkt aber spätere Eingriffe erheblich ein. Wer eine bodengleiche Dusche erst nach dem Rohbau einplant, muss unter Umständen in tragende Bauteile eingreifen oder mit erheblichem Mehraufwand rechnen.

Die Rohdecke als Ausgangspunkt

Eine bodengleiche Dusche bündig mit dem Badezimmerboden zu realisieren, setzt voraus, dass der Duschbereich tiefer liegt als der übrige Boden. Im Massivbau bedeutet das konkret: Die Rohdecke muss in diesem Bereich um mindestens 10 bis 15 cm abgesenkt werden, damit der Aufbau aus Gefällestrich, Abdichtung, Fliesenkleber und Fliese noch Platz findet. Diese Absenkung muss der Tragwerksplaner bereits in der Rohbauphase einrechnen.

Koordination zwischen Gewerken

Die bodengleiche Dusche berührt mindestens vier Gewerke gleichzeitig: Rohbau, Sanitärinstallation, Estricharbeiten und Fliesenarbeiten. Wer diese Abstimmung vernachlässigt, riskiert, dass der Ablauf an der falschen Stelle sitzt, das Gefälle nicht stimmt oder die Abdichtung Lücken aufweist. Eine frühe Besprechung aller Beteiligten spart Zeit und Nachbesserungskosten.

Technische Anforderungen an die Entwässerung

Der Ablauf ist das Herzstück jeder bodengleichen Dusche. Er bestimmt, wo das Gefälle endet, wie schnell Wasser abfließt und wie pflegeleicht die Dusche im Alltag bleibt.

Punktablauf oder Rinnenablauf

Beim Punktablauf liegt der tiefste Punkt in der Mitte oder an einer Seite der Duschfläche, das Gefälle läuft von allen Seiten darauf zu. Das erzeugt eine sogenannte Viertelgefällelösung, die präzise verlegt werden muss, aber sehr platzsparend ist.

Der Rinnenablauf verläuft als schmales Element an einer Wandseite. Das Gefälle ist einseitig und einfacher herzustellen, die Fließen lassen sich großformatiger verlegen, weil keine Diagonal- oder Dreieckschnitte nötig sind. Der optische Effekt ist ruhiger und moderner.

Ablaufleistung und Rohrdimension

Normen empfehlen für Haushaltsduschen eine Ablaufleistung von mindestens 0,5 Litern pro Sekunde. Die Rohrdimension des Abflussrohrs sollte DN 50 oder DN 70 betragen, je nach Hersteller und Ablauftyp. Wichtig ist außerdem, dass das Fallrohr im Massivbau durch die Decke geführt werden muss, was wiederum in der Rohbauphase geplant sein sollte.

Abdichtung und Estrich: So entsteht ein dichter Duschboden

Die Abdichtung ist die kritischste Schicht im gesamten Duschaufbau. Fehler hier führen zu Durchfeuchtung des Estrichs, Schimmelbildung und im schlimmsten Fall zu Strukturschäden an der Betondecke.

DIN 18534 als Maßstab

Die Norm DIN 18534 regelt die Abdichtung von Innenräumen, die mit Wasser beansprucht werden. Für Duschen gilt dabei die Wassereinwirkungsklasse W2-I. Das bedeutet: Der Verbundabdichtung muss eine vollflächige Verklebung und eine Gewebeeinlage in den Ecken und Anschlüssen zugrunde liegen. Bodenablauf und Wandanschlüsse werden mit speziellen Dichtmanschetten gesichert.

Der Gefällestrich

Das Gefälle von mindestens 2 Prozent entsteht durch einen Gefällestrich, der vor der Abdichtung aufgebracht wird. Bei einem Rinnenablauf genügt ein einseitiges Gefälle, bei einem Punktablauf muss der Estrichleger die Fläche so ausbilden, dass Wasser aus jeder Ecke zum Ablauf abfließt. Fertige Gefälleplatten aus Polystyrol oder Mineralschaum erleichtern diese Arbeit und liefern eine gleichmäßige Grundlage.

Aufbauhöhe im Blick behalten

Der gesamte Aufbau einer bodengleichen Dusche besteht aus Gefällestrich (3 bis 4 cm), Verbundabdichtung (2 bis 3 mm), Fliesenkleber (5 bis 8 mm) und Fliese (8 bis 12 mm). Daraus ergibt sich eine Mindestaufbauhöhe von etwa 5 bis 6 cm. Wer zusätzlich eine Fußbodenheizung integrieren möchte, benötigt weitere 3 bis 5 cm. Diese Zahlen müssen in der Rohbauplanung bekannt sein.

Gestaltung und Barrierefreiheit kombinieren

Eine bodengleiche Dusche wird häufig aus ästhetischen Gründen gewählt. Der fugenlose Übergang zwischen Duschbereich und Badezimmerboden wirkt großzügig und modern. Gleichzeitig bietet das barrierefreie Design einen praktischen Mehrwert, der mit zunehmendem Alter oder bei körperlichen Einschränkungen relevant wird.

Fliesenformat und Rutschsicherheit

Großformatige Fliesen ab 60 mal 60 Zentimeter sehen edel aus, erfordern aber einen sehr sorgfältig ausgeführten Untergrund, da sich Unebenheiten stärker abzeichnen. Bei Duschen ist zudem die Rutschsicherheitsklasse zu beachten: Für bodengleiche Duschen gilt Klasse C als Mindestanforderung. Feinsteinzeug mit strukturierter Oberfläche oder Mosaikfliesen sind bewährte Lösungen.

Glasabtrennung statt Duschvorhang

Um die Duschfläche wassertechnisch abzutrennen, ohne den offenen Charakter zu verlieren, eignen sich rahmenlose Glastüren oder fest verglaste Elemente. Sie lassen den Blick durch den Raum schweifen und sind pflegeleichter als textile Vorhänge. Die Bodenschiene sollte dabei bündig in den Fliesenbelag integriert sein, damit der Übergang weiterhin schwellenlos bleibt.

Praktische Tipps für Bauherren: Was vor dem Rohbaustart zu klären ist

Der Zeitpunkt, zu dem Entscheidungen gefällt werden, beeinflusst maßgeblich die Kosten. Wer eine Bodengleiche Dusche Einbauen lassen möchte, sollte folgende Punkte vor dem Betonieren der Decke klären:

  • Position des Ablaufs festlegen und im Grundriss einzeichnen lassen
  • Rohrabführung durch die Decke mit dem Tragwerksplaner abstimmen
  • Deckenabsenkung mit dem Rohbauunternehmen besprechen und im Leistungsverzeichnis verankern
  • Gefälleart (einseitig oder allseitig) mit dem Fliesenleger koordinieren
  • Hersteller für den Ablauf frühzeitig wählen, da Einbaumaße variieren

Fertige Systemlösungen reduzieren den Koordinationsaufwand erheblich. Eine vorkonfektionierte Komplettdusche bringt Wanne, Ablauf und Verkleidungselemente als abgestimmtes Set, was die Maßhaltigkeit verbessert und die Ausführungsrisiken senkt.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Absenkung der Rohdecke ist für eine bodengleiche Dusche im Massivhaus nötig?

Für den typischen Duschaufbau aus Gefällestrich, Abdichtung, Fliesenkleber und Fliese wird eine Absenkung von mindestens 10 bis 15 Zentimetern benötigt. Kommt eine Fußbodenheizung hinzu, erhöht sich dieser Wert auf 15 bis 20 Zentimeter. Diese Maßnahme muss zwingend in der Rohbauphase geplant werden, da nachträgliche Eingriffe in die Stahlbetondecke aufwendig und kostspielig sind.

Welche Norm gilt für die Abdichtung einer bodengleichen Dusche?

Die maßgebliche Norm ist DIN 18534, die die Abdichtung von innen liegenden Flächen mit Wassereinwirkung regelt. Für Duschen gilt die Wassereinwirkungsklasse W2-I. Gefordert wird eine vollflächige Verbundabdichtung mit Gewebearmierung in Ecken und Anschlüssen sowie abgedichteten Manschetten an Bodenabläufen und Wanddurchführungen. Die fachgerechte Ausführung sollte durch einen qualifizierten Fliesenleger oder Abdichter erfolgen.

Kann eine bodengleiche Dusche auch im bestehenden Massivhaus nachträglich eingebaut werden?

Ja, das ist möglich, aber erheblich aufwendiger. Der vorhandene Estrich muss im Duschbereich vollständig herausgestemmt werden, das Rohrohr muss neu angeschlossen werden und die Deckenabsenkung fehlt in den meisten Altbauten. Häufig wird in solchen Fällen auf ein Aufbaupodest verzichtet und stattdessen ein erhöhter Duschbereich mit barrierearmem Übergang realisiert, was allerdings nicht vollständig barrierefrei ist.

Feuchtraumleuchten: Ein Blick auf ihre Vielseitigkeit und Nützlichkeit

„Feuchtraumleuchten“ unteranderem auch Wannenleuchten genannt, mögen auf den ersten Blick unscheinbar erscheinen, aber ihre Rolle in verschiedenen Umgebungen ist unerlässlich. Diese speziellen Leuchten sind darauf ausgelegt, Feuchtigkeit, Staub und anderen widrigen Bedingungen standzuhalten, und finden daher in einer Vielzahl von Umgebungen Anwendung, von Badezimmern über Keller bis hin zu industriellen Einrichtungen. Ihre Vielseitigkeit und Nützlichkeit machen sie zu einem wichtigen Bestandteil vieler Räumlichkeiten.

In privaten Haushalten spielen die Leuchten eine entscheidende Rolle, insbesondere in Kellern, Garagen und Badezimmern, wo eine hohe Luftfeuchtigkeit und Spritzwasser auftreten können. Diese Leuchten sind so konzipiert, dass sie diesen Bedingungen standhalten und dennoch eine helle und angenehme Beleuchtung bieten. Ihre robuste Bauweise gewährleistet nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern auch Sicherheit in Umgebungen, in denen Feuchtigkeit potenziell gefährlich sein kann.

Neben Haushalten sind Feuchtraumleuchten auch in gewerblichen und industriellen Umgebungen unverzichtbar. In Lagerhallen, Produktionsstätten und anderen industriellen Einrichtungen, in denen Feuchtigkeit, Staub und andere Herausforderungen auftreten können, bieten diese Leuchten eine zuverlässige Beleuchtungslösung. Ihre Beständigkeit gegenüber extremen Bedingungen macht sie ideal für den Einsatz in Umgebungen, in denen herkömmliche Leuchten möglicherweise versagen würden.

Darüber hinaus sind die Leuchten eine große Bereicherung in öffentlichen Einrichtungen, Gesundheitswesen, Schwimmbädern, Sporthallen, Krankenhäusern sowie anderen öffentlichen Gebäuden, in denen Hygiene und Sicherheit oberste Priorität haben. Ihre einfache Reinigung und Wartung tragen dazu bei, die Standards für Sauberkeit und Sicherheit in solchen Umgebungen aufrechtzuerhalten.

Wichtige Punkte die bei der Auswahl entscheidend sind:

Schutzart (IP-Schutzklasse): Die IP-Schutzklasse gibt an, wie gut die Leuchte vor dem Eindringen von Wasser und Fremdkörpern geschützt ist. Für Feuchträume sind Leuchten mit mindestens der IP-Schutzklasse IP44 empfehlenswert. In besonders feuchten Umgebungen wie Badezimmern oder Schwimmbädern kann eine höhere Schutzklasse erforderlich sein.

Material und Verarbeitung: Die Leuchte sollte aus feuchtigkeitsbeständigen Materialien hergestellt sein, wie beispielsweise Kunststoff oder speziell beschichtetem Metall, um Rostbildung zu vermeiden.

Lumen: (Lichtstrom): Die erforderliche Lumenangabe für Wannenleuchten hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Größe des Raums, der Art der Aktivitäten, die in diesem Raum ausgeführt werden, und persönlicher Präferenzen hinsichtlich der Helligkeit. Hier sind jedoch einige allgemeine Richtlinien:

  • Keller: In einem Keller, der oft für Lagerzwecke oder als Arbeitsbereich genutzt wird, benötigen Sie möglicherweise eine höhere Beleuchtungsstärke, insbesondere wenn Sie dort häufig arbeiten. Eine gute Faustregel ist, zwischen 20 und 50 Lumen pro Quadratfuß (etwa 215 bis 540 Lumen pro Quadratmeter) zu haben. Dies kann je nach Ihren individuellen Anforderungen variieren.
  • Garage: In einer Garage ist es wichtig, eine gute Beleuchtung zu haben, besonders wenn Sie dort Werkzeuge benutzen oder Reparaturen durchführen. Ähnlich wie im Keller können Sie zwischen 20 und 50 Lumen pro Quadratfuß (etwa 215 bis 540 Lumen pro Quadratmeter) als Richtwert verwenden.
  • Lagerhalle: Lagerhallen erfordern oft eine höhere Beleuchtungsstärke aufgrund der größeren Fläche und der möglichen Notwendigkeit, Gegenstände zu identifizieren oder zu lesen. Für Lagerhallen können Sie zwischen 50 und 100 Lumen pro Quadratfuß (etwa 540 bis 1075 Lumen pro Quadratmeter) in Betracht ziehen.
  • Arbeitsplatz: Die Beleuchtungsanforderungen am Arbeitsplatz hängen von der Art der Tätigkeit ab. Für Büros und andere Arbeitsbereiche, in denen hauptsächlich Bildschirmarbeit verrichtet wird, sind niedrigere Beleuchtungsniveaus ausreichend, etwa 30 bis 50 Lumen pro Quadratfuß (etwa 320 bis 540 Lumen pro Quadratmeter). Für Bereiche, in denen präzise Arbeit verrichtet wird, wie zum Beispiel Werkstätten oder Fabriken, kann eine höhere Beleuchtungsstärke erforderlich sein, etwa 50 bis 100 Lumen pro Quadratfuß (etwa 540 bis 1075 Lumen pro Quadratmeter).

Energieeffizienz: Es ist ratsam, energieeffiziente Leuchtmittel wie LED zu wählen, da sie nicht nur langlebig sind, sondern auch Energie sparen.

Bewegungsmelder: In einigen Fällen kann ein Bewegungsmelder praktisch sein, dass das Licht nur eingeschaltet wird, wenn sich jemand im Raum befindet z. B.: im Keller oder in der Garage.

Montage- und Installationsanforderungen: Überprüfen Sie, ob die Leuchte einfach zu installieren ist und den örtlichen elektrischen Vorschriften entspricht.

Wartung: Prüfen Sie, ob die Leuchte leicht zu reinigen und wartungsfreundlich ist, insbesondere in Umgebungen, in denen sich Schmutz oder Feuchtigkeit ansammeln können.

Insgesamt sind Feuchtraumleuchten ein super Beispiel für die Bedeutung von spezialisierten Beleuchtungslösungen in verschiedenen Umgebungen. Ihre Fähigkeit, widrige Bedingungen zu bewältigen und dennoch eine zuverlässige Beleuchtung bereitzustellen, macht sie zu einer unverzichtbaren Komponente in privaten Haushalten, gewerblichen Einrichtungen, öffentlichen Gebäuden und darüber hinaus. Die kontinuierliche Weiterentwicklung dieser Leuchten, insbesondere im Hinblick auf Energieeffizienz und Langlebigkeit, verspricht eine noch breitere Akzeptanz und Anwendung in der Zukunft.

Badezimmer planen: So klappt es

Ein Badezimmer muss immer gut geplant werden. Immerhin nimmt die Einrichtung eines Bades einen hohen Kostenfaktor ein. Deswegen ist gute Planung das A und O, um sich auch nach Jahren im Badezimmer noch rundum wohlzufühlen.

Fliesen, Wände, Möbel und Fenster, alles sind wichtige Elemente und müssen berücksichtigt werden. Aber auch ein Badlüfter ist eine gute Investition, die nicht fehlen darf. Am besten lässt man sich zunächst einmal von anderen Bädern inspirieren.

Genau ausmessen und optimale Anordnung finden

Hat man sich von anderen Badezimmereinrichtungen inspirieren lassen, ist es wichtig, sich einen Grundriss zu erstellen und auszumessen. So sieht man direkt, wie groß der Raum ist und welche Möglichkeiten gegeben sind.

Zu beachten sind hierbei auch mögliche Fenster und Türen, Schrägen, Nischen und Heizkörper. Daran muss man sich immer orientieren, um nicht alles komplett umbauen und verändern zu müssen.

Ist das Bad so groß, dass eine Badewanne hineinpasst? Oder ist der Platz eng bemessen, weswegen eine Dusche in die engere Wahl zu ziehen ist? Zu voll darf das Badezimmer auch nicht werden. Immerhin muss man sich ja noch ordentlich bewegen können.

Auf optimale Belüftung achten

In einem Badezimmer ist die Belüftung ein ganz wichtiger Punkt. Wichtig wäre ein Fenster, welches auch wirklich zu öffnen geht. So gibt es immer ein bisschen Frischluft im Raum.

Falls sich beispielsweise das Bad im Keller befindet und die Möglichkeit nicht gegeben ist, ein Fenster einzubauen, ist ein Badlüfter eine Option. Wer einen Badlüfter mit Feuchtigkeitssensor installiert, hat eine optimale Ausstattung für die Belüftung des Badezimmers zur Verfügung.

Falls die nötige Belüftung ausbleibt, ist die Gefahr der Schimmelbildung groß. Auch Badmöbel könnten Schaden erleiden, wenn die Feuchtigkeit im Bad zu groß ist. Beim Lüften ist aber auch darauf zu achten, dass nicht zu viel gelüftet wird. Zu wenig Lüftung bringt Schimmelgefahr mit sich und zu viel Lüftung auch.

Budgetrahmen festlegen und Angebote einholen

Die meisten Leute müssen kalkulieren, um den finanziellen Rahmen nicht zu sprengen. Ein Badezimmer kann schnell Unmengen an Geld ausmachen. Mit dem Einholen mehrere Angebote gibt es einen Überblick über die anfallenden Kosten. Zudem lässt sich Einsparpotential entdecken.

Man sollte sich im Vorfeld genau überlegen, was man sich leisten kann und was möglicherweise unnötig ist. Am besten baut man auch gleich noch einen finanziellen Puffer ein, um für Eventualitäten gewappnet zu sein.

So sparen Sie beim Umbau Ihres Badezimmers

Wenn Sie beim Umbau Ihres Badezimmers Geld sparen möchten, sind Sie hier richtig. Es könnte zum Beispiel sein, dass Sie Ihre alten Fliesen durch neue ersetzen wollen. Oder Sie möchten die Wände neu anstreichen. Gründe kann es genügend geben. Allerdings scheuen viele Menschen sich davor, Geld in die Sanierung ihres Badezimmers zu investieren. Dies ist verständlich. Schließlich kann der Umbau im Badezimmer viel Geld kosten.

Wie kann man bei der Sanierung dann Geld sparen? Das möchten wir Ihnen im Folgenden verraten:

Sparpotentiale beim Badezimmerumbau

Ein neues Bad kann schnell teuer werden. Wenn Sie die Kosten für Strom, Fliesen und Möbel gering halten möchten, sollten Sie immer zuerst eine gründliche Planung vornehmen. Dadurch verhindern Sie, dass Sie Impulskäufe tätigen. Ein überlegtes Kaufen ist nicht nur sicherer und intelligenter. Es hilft Ihnen weiterhin, Geld zu sparen und Ihr Badezimmer schöner einzurichten.

Eine gute Vorgehensweise ist es, zunächst ein Budget zu fixieren. Dieses sollte für den entsprechenden Umbau zur Verfügung gestellt werden. Darin sollten weiterhin die Kosten für Handwerker, Materialien und Möbeln beinhaltet sein. Anschließend kann mit der Planung für den Umbau begonnen werden. Sollten Sie die hohen Kosten für einen Architekten nicht decken können, können Sie alternativ eine Planungs-App im Internet nutzen. Behalten Sie Ihre Kosten immer im Überblick. Erstellen Sie sich eine Excel-Tabelle und suchen Sie nach Sparpotentialen. Dabei kann es nicht schaden, wenn Sie im Vorfeld eine Recherche im Netz ausführen. Lesen Sie relevante Magazine und suchen Sie nach konkreten Tipps, wie Sie noch bei der Sanierung und beim Umbau Ihres Badezimmers Geld sparen können.

Bei der Einrichtung Geld sparen

Für ein schönes Bad müssen Sie nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Es reicht aus, wenn Sie einige Möbel durch neue ersetzen. Wenn Sie wenig Geld haben, können Sie auch einige Pflanzen in das Bad stellen. Auch so können Sie für die notwendigen Akzente sorgen. Mit einer schönen Palme sieht Ihr Bad plötzlich ganz anders aus. Interessant wird es auch, wenn Sie die alten Handtücher durch neue ersetzen. Sie werden sich wie neugeboren fühlen, wenn Sie sich mit neuen sanften und weichen Handtüchern nach Ihrer Dusche abtrocknen.

Badplanung – diese Tipps machen sie leichter

Das Badezimmer planen ist beim Bau eines Hauses oder einer Wohnung eine der größten Herausforderungen. Es handelt sich um einen Raum, in den man sich zurückziehen und sich um sich selbst kümmern möchte. Einige Tipps können dabei helfen, dieses Projekt einfacher umsetzen zu können.

Zeit als einer der wichtigsten Faktoren

Es ist verständlich, dass die Planung des Badezimmers möglichst schnell erledigt sein soll. Immerhin dauert es dann noch eine gewisse Zeit, bis schließlich auch der Bau erfolgt ist. Allerdings ist es wichtig, sich ausreichend Zeit zu nehmen und so die Planung wirklich Schritt für Schritt durchführen zu können. Es ist einer der größten Fehler, dass ein Bad zwar nach den eigenen Vorstellungen geplant, aber nicht richtig durchdacht wird. Der erste Schritt ist es daher, sich Gedanken darüber zu machen, welche Ideen und Wünsche unbedingt mit aufgenommen werden sollen.

Es ist gut, eine Wunschliste zu haben. Auf der Wunschliste sollte nach Dringlichkeit sortiert werden. Welche Ideen sollen auf jeden Fall im Bad mit aufgenommen werden und was ist nicht ganz so wichtig? Vielleicht soll das Bad mit vielen natürlichen Materialien wie Natursteine versehen sein. Möglicherweise ist es besonders wichtig, dass ein oder auch zwei Fenster verarbeitet sind. Es sollte immer berücksichtigt werden, wie viele Menschen in dem Badezimmer aktiv sein werden. Gerade sehr praktische Aspekte, wie zwei Waschbecken, sind nicht zu unterschätzen.

Skizzen helfen bei der Visualisierung

Um sich vorstellen zu können, wie das Bad dann ungefähr aussehen soll, sind Skizzen ein erster Schritt. Sie müssen nicht professionell sein. Es reicht auch, wenn erst einmal ungefähr markiert wird, wo die einzelnen Bereiche sind und welche Extras noch geplant werden. Eine umfangreiche Badplanung mit einer korrekten Skizze wird erst später durch den ausgewählten Architekten, Planer oder durch eine Firma vorgenommen.

Licht wird oft unterschätzt

Bei der Badplanung beschäftigen sich viele Menschen mit der Frage, wo die Badewanne stehen und wie die Dusche aussehen soll. Dabei wird vergessen, wie wichtig die Wirkung von Licht ist. Gerade im Badezimmer ist es wichtig, eine optimale Ausleuchtung zu haben. Es ist empfehlenswert, sich von Experten beraten zu lassen, um die idealen Voraussetzungen mit Licht schaffen zu können.