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Die Straßen „Im Gansdahl II“ werden ausgebaut

Seit ca. einem Monat läuft der sogenannte Straßenendausbau in unserem Baugebiet. Das heißt: es wird endlich gepflastert. Unser Straßenabschnitt (Von-Witzleben-Str. NORD) war nach der Von-Witzleben-Str. SÜD erfreulicherweise als zweiter dran. Es wird also Stichstraße pro Stichstraße gepflastert. Endlich verschwinden die dreckigen und löchrigen Baustraßen. Jeder Abschnitt dauert ca. 2 Wochen, solange müssen wir draußen parken und unsere Mülltonnen zur Hauptstraße bringen. Zum Schluss wird irgendwann im Spätsommer 2013 die Durchgangsstraße asphaltiert, wenn Schnee oder Frost nicht dazwischenkommen.

Jetzt kann man sehen, ob die Grundstückhöhe, die bei uns beim Anlegen der Rasenfläche einfach Pi mal Daumen aufgeschüttet wurde, einigermaßen passt. Unsere Hecke ist stellenweise bis zu 10 cm höher als der neu gesetzte Randstein. Ist aber nicht schlimm, man kann da was abziehen. Schlimmer ist, dass die Straßenbauarbeiter beim Setzen der Steine ordentlich in unser Grundstück geschnitten haben und wahrscheinlich die Wurzeln beschädigt und außerdem die Hecke ordentlich mit Beton verschmutzt haben. Beim Verfüllen haben sie gleich ein paar komplette Zweige der Hecke komplett mit eingegraben. Das war nicht sorgfältig!

Ein Abschnitt fertig, unser ist gesperrt
Ein Abschnitt fertig, unser ist gesperrt
Die Rinne in der Mitte, Randsteine zu Seiten
Die Rinne in der Mitte, Randsteine zu Seiten
Anschluss unserer Hecke an die Straße
Anschluss unserer Hecke an die Straße

Baugebiet „Im Gansdahl II“ aktueller Stand

Die letzte Häuserzählung ist schon wieder über ein Jahr alt, deswegen hier mal die aktuelle Statistiken. Es gibt in unserem Neubaugebiet insg. 170 Grundstücke. Davon sind 116 Häuser schon bewohnt, 31 im Bau (darunter auch der Wohnpark Sophie-Scholl-Straße mit superteuren barrierefreien Wohnungen in 4 Mehrfamilienhäusern) und der Rest ist noch frei (aber vermutlich schon längst verkauft – vor allem an schlaue Bauunternehmer ;-)). Von diesen 147 Häusern haben 95 einen Keller und 52 haben keinen, 132 sind massiv gebaut und 15 haben Leichtbauweise. Mit den Häusern im Bau liegt die Bebauungsquote bei ca. 86%.

Nach den Infos von den Technischen Betrieben Dormagen ist es geplant, nach den Herbstferien 2012 mit der Fertigstellung der Straßen zu beginnen. Dann kann hoffentlich auch unsere Einfahrt fertig gemacht werden. Für den Spielplatz ist das Geld bei der Stadt jedoch frühestens 2013/2014 eingeplant, optimistischer Baubeginn wäre daher im Herbst 2013. Der Spielplatz wird übrigens mit Beteiligung der Bewohner geplant und (für die Anrainer kostenlos) mit einem Stahlmattenzaun eingezäunt. Es lohnt sich daher auch für uns nicht, einen eigenen Zaum zum Spielplatz hin zu setzen. Törchen dürfen übrigens in diesem Zaun nicht gemacht werden. Wir müssen auch darauf achten, dass unsere Hecke zurückgeschnitten wird, wenn sie irgendwann mal über den Spielplatzzaun hängen sollte.

„Im Gansdahl II“ jetzt auch bei Google Maps

Seit neuestem ist unser Baugebiet mit den neuen Straßen auch bei Google Maps zu finden. Die Navigation hinkt jedoch, da die Routen meist durch den Julius-Leber-Weg gehen, wo eigentlich keine Durchfahrt möglich ist.

[Update 17.12.2011] Irgendwann sind alle Straßen in unserem Neubaugebiet von Google Maps verschwunden. Wahrscheinlich hat jemand bei Google festgestellt, dass es die Straßen auf den Satellitenbildern immer noch nicht gibt und hat sie einfach gelöscht. 🙁 Hoffentlich findet man unsere Straßen im Notfall weiterhin noch. Zwischenzeitlich kann man die Karten bei OpenStreetMap empfehlen. [/Update]

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Wer war Irmgard Marie Elisabeth von Witzleben?

Entgegen unseren ursprünglichen Annahmen, trägt unsere künftige Straße nicht den Namen vom deutschen ranghohen Wehrmachtoffizier und Widerstandskämpfer Erwin von Witzleben, der 1944 verurteilt und hingerichtet wurde. Das Straßenschild hat nun einen Zusatz bekommen. Jetzt wissen wir, dass es sich um die Irmgard von Witzleben handelt. Aber wer war diese Frau? Alles, was im deutschen Internet über sie zu finden ist, steht in einem kleinen Textabsatz auf Wikipedia:

Irmgard Marie Elisabeth von Witzleben (1896–1944 (hingerichtet)), Widerstandskämpferin, Künstlerin, Schülerin von Emil Orlik, malte unter anderem den Kronprinzen Wilhelm von Preußen; als kämpferische Gegnerin des Nationalsozialismus korrespondierte sie mit der Königin von Großbritannien. Als dieses Bemühen aufkam, wurde sie verhaftet und 1944 im Konzentrationslager Ravensbrück hingerichtet.

Es ist schon interessant, wie die Städte auf die Straßennamen kommen. Im Gansdahl II sind es wohl alles Widerstandskämpfer: Dietrich Bonhoeffer, Hans und Sophie Scholl, Julius Leber, Joseph Emonds, Christoph Probst, Johann Else, Alexander Schmorell und Wilhelm Leuschner. Wenn jemand mit dem Leben von Frau Irmgard von Witzleben vertraut ist, schreibt doch bitte für sie einmal einen eigenen Wikipedia-Artikel.

Der Name Irmgard von Witzleben taucht noch einmal als eine nymphomanischen Geliebte des Schriftstellers Walter Kranz im Film „Satansbraten“ aus 1976. Das ist wohl aber eine andere Frau.

Ich persönlich finde die landschaftlichen Straßennamen wie „Akazienweg“ besser. Erstens stellt sich jeder, der „Von Witzleben“ hört, wenn überhaupt, jemand anderen vor. Zweitens wird es wohl etwas schwierig sein, die „Von-Witzleben-Straße“ korrekt (d.h. mit dem großen „V“ und beiden Bindestrichen) zu übermitteln. Unsere künftige Hausnummer haben wir mittlerweile auch schon vom Bauamt bekommen, leider nur telefonisch. Schriftliche Bestätigung, geschweige denn eine Wunschnummer ist beim Amt leider nicht drin. 🙂

Unser Straßenschild
Unser Straßenschild