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Kellerzugang beim Massivhaus: Stahltreppe oder Betonlösung?

Wer beim Massivhaus einen Kellerzugang plant, steht früh vor einer grundlegenden Entscheidung: Betontreppe oder Stahlkonstruktion? Der Kellerzugang beim Massivhaus ist kein Detail am Rande, sondern ein Gewerk, das Statik, Raumplanung, Nutzungskomfort und Baukosten gleichermaßen berührt. Beide Lösungen haben ihre Berechtigung, und welche besser passt, hängt von Faktoren ab wie verfügbarem Platzbedarf, Tragwerksanforderungen, Nutzungsintensität und gestalterischen Vorstellungen. Gerade weil Keller im Massivbau häufig als Technik-, Lager- oder Wohnraum genutzt werden, lohnt es sich, beide Varianten sorgfältig gegenüberzustellen. Dieser Artikel analysiert die wesentlichen Unterschiede, beleuchtet Stärken und Schwächen jeder Lösung und gibt Bauherren eine fundierte Orientierung an die Hand.

Was beim Kellerzugang im Massivhaus verglichen wird

Der Kellerzugang verbindet Erdgeschoss und Untergeschoss und muss dabei statischen, brandschutztechnischen und ergonomischen Anforderungen genügen. Im Massivhausbau kommen vor allem zwei Konstruktionsarten infrage: die monolithische Betontreppe, die direkt mit dem Rohbau verschränkt ist, sowie Stahltreppen in verschiedenen Ausführungen, darunter gerade Läufe, Winkeltreppen oder kompaktere Varianten wie eine platzsparende Spindeltreppe, die sich besonders bei beengten Verhältnissen bewährt. Beide Varianten unterscheiden sich grundlegend in Einbauaufwand, Flexibilität, Kosten und Langlebigkeit.

Betontreppe: die monolithische Lösung

Vorteile der Betontreppe im Massivbau

Die Betontreppe gilt im Massivhausbau als die klassische, robuste Lösung. Sie wird direkt im Rohbau eingeplant und entsteht entweder als Ortbetontreppe oder als vorgefertigtes Fertigteil. Ihre Stärken liegen in der hohen Traglast, der sehr langen Lebensdauer und der massiven Erscheinung, die gut zum Gesamtcharakter eines Massivhauses passt. Betonoberflächen lassen sich mit Fliesen, Naturstein oder Belag aus Holz gestalterisch aufwerten, was dem Treppenraum je nach Wunsch ein hochwertiges Finish gibt. Für stark frequentierte Zugänge, etwa wenn der Keller als Wohnraum oder Gemeinschaftsfläche genutzt wird, ist die Betontreppe eine dauerhaft belastbare Wahl.

Nachteile und Einschränkungen

Was die Betontreppe an Robustheit gewinnt, verliert sie an Flexibilität. Sie muss bereits in der Rohbauphase geplant und ausgeführt werden. Nachträgliche Korrekturen sind aufwendig und kostenintensiv. Außerdem benötigt eine Betontreppe verhältnismäßig viel Platz, da Lauflänge, Podeste und Treppenlauf-Geometrie festgelegt sind. In Kellerbereichen mit knappem Grundriss kann das zum Problem werden. Hinzu kommt, dass Ortbetonlösungen Schalungsarbeit, Bewehrung und Aushärtungszeiten erfordern, was den Bauablauf verlängert und die Koordination mit anderen Gewerken erschwert.

Stahltreppe: die flexible Alternative

Stärken von Stahllösungen im Kellerbereich

Stahltreppen bieten ein hohes Maß an gestalterischer und technischer Flexibilität. Sie können als modulare Fertigteile geliefert, einfacher nachgerüstet und bei Bedarf auch wieder versetzt werden. Gerade in Bestandsgebäuden oder bei Kellernachrüstungen spielt das eine wichtige Rolle. Stahl lässt sich in schlanken Konstruktionen realisieren, die weniger Grundrissfläche beanspruchen. Für technische Kellerräume oder Zugänge mit geringer Durchgangshöhe sind Stahltreppen häufig die pragmatischere Wahl. Die Montagezeiten sind im Vergleich zu Betonlösungen deutlich kürzer, was den Baufortschritt nicht bremst.

Grenzen und Schwachstellen

Stahl reagiert empfindlicher auf Feuchte und erfordert in Kellerbereichen entsprechenden Korrosionsschutz. Bei ungünstiger Belüftung oder dauerhafter Nässe können Oberflächen leiden, wenn sie nicht fachgerecht beschichtet oder verzinkt sind. Offene Stahlgitterkonstruktionen können zudem als laut wahrgenommen werden, vor allem bei Trittgeräuschen. Auch optisch setzen sie sich deutlich vom Massivhauscharakter ab, was in repräsentativen Kellerräumen wie Weinkellern oder ausgebautem Wohnraum weniger erwünscht ist. Schließlich ist die thermische Brückenwirkung bei Stahlanschlüssen an Betondecken ein bauphysikalischer Aspekt, der bei der Detailplanung berücksichtigt werden muss.

Vergleich auf einen Blick

Merkmal Betontreppe Stahltreppe
Einbauphase Rohbau, nicht nachrüstbar Flexibel, auch nachträglich
Platzbedarf Hoch Gering bis mittel
Tragfähigkeit Sehr hoch Je nach Konstruktion hoch
Lebensdauer Sehr lang Lang (mit Korrosionsschutz)
Gestaltung Klassisch, vielschichtig Modern, industriell
Kosten Mittel bis hoch Variabel, oft günstiger
Lärmverhalten Gedämpft Trittgeräusche möglich
Feuchteresistenz Sehr gut Erfordert Schutzmaßnahmen
Bauzeit Länger Kürzer

 

Empfehlung: Welche Lösung passt wann?

Wer von Anfang an plant, den Keller intensiv zu nutzen, etwa als Wohnfläche, Hobbyraum oder repräsentative Lagerfläche, ist mit einer Betontreppe langfristig gut beraten. Sie fügt sich nahtlos in den Massivbau ein, hält Jahrzehnte ohne nennenswerten Unterhalt und lässt sich hochwertig gestalten. Die höhere Planungsfrühzeitigkeit und der größere Platzbedarf müssen dabei bewusst eingeplant werden.

Für technische Kellerbereiche, Nachrüstsituationen oder Grundrisse mit engen Platzverhältnissen ist eine Stahllösung die rationellere Wahl. Sie lässt sich schneller realisieren, kostet in vielen Ausführungen weniger und bietet mehr Anpassungsmöglichkeiten. Wer zusätzlich auf eine besonders kompakte Konstruktion angewiesen ist, findet in verschiedenen Stahltreppenvarianten passende Antworten auf unterschiedliche Raumsituationen.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, beide Optionen bereits in der Entwurfsphase mit dem Architekten und dem Statiker abzustimmen, da Kellerzugänge eng mit Rohdecken, Öffnungsmaßen und Brandschutznachweisen verknüpft sind. Eine nachträgliche Umplanung kostet in jedem Fall mehr als eine vorausschauende Entscheidung im frühen Planungsstadium.

Planung und Ausführung des Kellereingangs im Massivbau

Strukturelle Anforderungen an den Zugang

Wer beim Bau eines Massivhauses einen Keller einplant, steht vor der Frage, wie der Kellerzugang im Massivhaus bautechnisch korrekt umgesetzt wird. Die tragenden Wände und die Bodenplatte müssen dabei so dimensioniert sein, dass der Durchbruch für den Zugang die Statik des gesamten Gebäudes nicht beeinträchtigt. Ein Tragwerksplaner berechnet in der Regel die notwendigen Stürze und Unterzüge, die das Gewicht der darüberliegenden Konstruktion sicher ableiten. Massivhäuser aus Stahlbeton oder Mauerwerk stellen dabei besondere Anforderungen an die Lage und Breite des Eingangsbereichs. Je früher diese Details in der Entwurfsphase festgelegt werden, desto geringer ist der spätere Planungsaufwand.

Materialwahl und Abdichtungskonzepte

Der Zugang zum Keller eines Massivhauses muss dauerhaft gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt werden. Fachplaner empfehlen mehrlagige Abdichtungssysteme, die sowohl die Bodenplatte als auch die angrenzenden Wände einschließen. Türelemente aus Stahl oder beschichtetem Holz werden häufig eingesetzt, da sie den mechanischen Belastungen und dem Raumklima standhalten. Dichtungsebenen aus Bitumenbahnen oder Mineraldichtschlämmen bilden gemeinsam mit dem Mauerwerk eine zuverlässige Barriere gegen Kapillarwasser. Moderne Dämmsysteme reduzieren zudem Wärmebrücken im Bereich des Übergangs vom beheizten Keller zum Erdreich erheblich.

Häufig gestellte Fragen

Kann eine Stahltreppe im Keller eines Massivhauses nachträglich eingebaut werden?

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Stahltreppen lassen sich auch nach Fertigstellung des Rohbaus einbauen, sofern die notwendige Deckenöffnung vorhanden ist oder nachträglich hergestellt werden kann. Die Montage ist deutlich weniger aufwendig als bei einer Betontreppe, die immer in der Rohbauphase errichtet werden muss.

Welche Treppenlösung ist im Keller dauerhafter?

Betonlösungen sind in der Regel wartungsärmer und langlebiger, da sie keine Korrosionsschutzmaßnahmen benötigen. Stahltreppen erfordern bei dauerhafter Kellerfeuchte regelmäßige Kontrolle der Beschichtung. Mit entsprechendem Schutz, etwa durch Feuerverzinkung, können Stahltreppen jedoch ebenfalls sehr langlebig sein.

Welche Variante eignet sich bei sehr wenig Platz am besten?

Bei stark begrenztem Grundriss sind kompakte Stahltreppen klar im Vorteil. Sie lassen sich in schmaleren Ausführungen realisieren und benötigen weniger Lauflänge als klassische Betonlösungen. Vor allem für technische Zugänge oder Kellerabstiege mit geringer Frequenz bietet Stahl hier die größere Planungsfreiheit.

Baugebiet „Im Gansdahl II“ aktueller Stand

Die letzte Häuserzählung ist schon wieder über ein Jahr alt, deswegen hier mal die aktuelle Statistiken. Es gibt in unserem Neubaugebiet insg. 170 Grundstücke. Davon sind 116 Häuser schon bewohnt, 31 im Bau (darunter auch der Wohnpark Sophie-Scholl-Straße mit superteuren barrierefreien Wohnungen in 4 Mehrfamilienhäusern) und der Rest ist noch frei (aber vermutlich schon längst verkauft – vor allem an schlaue Bauunternehmer ;-)). Von diesen 147 Häusern haben 95 einen Keller und 52 haben keinen, 132 sind massiv gebaut und 15 haben Leichtbauweise. Mit den Häusern im Bau liegt die Bebauungsquote bei ca. 86%.

Nach den Infos von den Technischen Betrieben Dormagen ist es geplant, nach den Herbstferien 2012 mit der Fertigstellung der Straßen zu beginnen. Dann kann hoffentlich auch unsere Einfahrt fertig gemacht werden. Für den Spielplatz ist das Geld bei der Stadt jedoch frühestens 2013/2014 eingeplant, optimistischer Baubeginn wäre daher im Herbst 2013. Der Spielplatz wird übrigens mit Beteiligung der Bewohner geplant und (für die Anrainer kostenlos) mit einem Stahlmattenzaun eingezäunt. Es lohnt sich daher auch für uns nicht, einen eigenen Zaum zum Spielplatz hin zu setzen. Törchen dürfen übrigens in diesem Zaun nicht gemacht werden. Wir müssen auch darauf achten, dass unsere Hecke zurückgeschnitten wird, wenn sie irgendwann mal über den Spielplatzzaun hängen sollte.

„Im Gansdahl II“ wächst weiter

Nach der letzten Statistik im Juli 2010 wurden im Herbst viele Häuser fertig. Aber auch über den Winter wurde bei uns sehr viel gebaut. Die aktuelle Statistik sieht so aus. Es gibt nach der neuen Aufteilung insg. 169 Grundstücke, davon 98 für Einzelhäuser und 71 für Doppelhaushälften. Bewohnt sind schon 69 Häuser, weitere 41 befinden sich im Bau. Von diesen 110 Häusern haben 65 einen Keller und 45 haben keinen. 93 Häuser sind oder werden massiv gebaut, 13 haben eine Leichtbauweise und bei dem Rest ist es noch nicht erkennbar.

Mit 110 Häusern (bewohnt und im Bau) liegen wir mit der Bebauungsquote immer noch bei rund 65%. Von den angestrebten 80%, bei denen angeblich ein Anspruch auf Fertigstellung (Pflasterung) der Straßen entsteht, sind wir noch etwas entfernt. Aber wie sich das entwickelt sind wir in einem Jahr sicherlich drin. Den Fasan gibt’s übrigens immer noch, nur kommt er dieses Jahr viel seltener. Meist in der frühen Morgenstunden. Dann wandert er Richtung Straberg ab.

Ein Blick ins Gansdahl II vom Dach
Ein Blick ins Gansdahl II vom Dach

Fitnesskeller

Nachdem der Korkboden im Keller vorbereitet war, sind jetzt im Fitnessraum die ersten Fitnessgeräte fürs Krafttraining eingezogen. Trotz fehlender Heizung lässt es sich im Keller dank Korkboden mit warmen Füßen trainieren. Die Kellerwände sind bei uns noch „Original“ Kalksandstein, teilweise mit Betonspuren. Vielleicht kommen wir auch irgendwann dazu, sie zu streichen. Aber fürs Training ist es nicht erheblich. 🙂 Somit hat sich unser Keller jetzt einigermaßen endgültig eingeteilt: Heizungs- und Waschraum, Fitnessraum und zwei Lagerräume. Das wäre echt schlimm, wenn wir keinen Keller hätten. Daher mein Appell an alle Bauherren: wenn es nur irgendwie geht, BAUT MIT KELLER. Ihr werdet’s nie bereuen!

Geräte fürs Krafttraining im Keller
Geräte fürs Krafttraining im Keller

Das Baugebiet „Im Gansdahl II“ wächst

Unser Baugebiet „Im Gansdahl II“ ist ganz schön gewachsen in diesem Jahr. Ich habe eine kleine Statistik gemacht. Insg. gibt’s in unserem Neubaugebiet 163 Grundstücke. Davon sind 97 für Einzelhäuser und 66 für Doppelhaushälften vorgesehen. Bewohnt werden schon 24 Häuser, weitere 50 befinden sich im Bau. Von all diesen Häusern haben 44 einen Keller und 30 haben keinen. 63 Häuser haben die Massiv-, 9 die Leichtbauweise und bei 2 Häusern ist es noch nicht genau erkennbar. 🙂

Da es kaum Vorschriften gibt, baut jeder wie er kann und will. Das führt schon mal zu optisch fragwürdigen Bauten und total unterschiedlich gestalteten Haushälften eines Doppelhauses. Besonders beliebt sind natürlich die Süd-West-Grundstücke, aber auch die Grundstücke rund um die Wendehammer in den Sackgassen. Dort boomt regelrecht die Baubranche.

Die Baustraßen sind noch in einem sehr guten Zustand. Manche Grundstücke sind dagegen zugemüllt bis geht nicht mehr. Der Baulärm hält sich in Grenzen (wenn man tagsüber arbeiten geht). Samstags arbeiten nur wenige Firmen. In den Baulücken gibt’s viel Vegetation und dort gehen regelmäßig Fasane spazieren. Die lauten Rufe des Männchen hört man bis ca. Ende Juni im ganzen Baugebiet. Ob sie nächstes Jahr wieder kommen?

Ein Blick vom Fenster ins Baugebiet
Ein Blick vom Fenster ins Baugebiet
Fasan spaziert und schreit noch laut
Fasan spaziert und schreit noch laut

Kellerfenster werden eingeputzt

Da die Kellerfenster bei uns ursprünglich nicht eingeputzt waren, wurde jetzt Zeit, sie ein wenig hübscher zu gestalten und sie einzuputzen. Wir haben eine günstige Variante mit den GK-Platten um die Fensterlaibungen ausgewählt. Die Übergänge zu Fensterrahmen wurden mit Silikon abgedichtet. So werden die Fesnter hoffentlich auch noch etwas dichter. Jetzt kann man sie auch schön streichen. Und das Kondenswasser tropft im Winter nicht mehr in die Steine rein, d.h. weniger Schimmelgefahr. Die Kellerwände lassen wir erstmal unverputzt, es eilt nicht. Leider mussten ein paar Spinnen aus ihren Löchern in Kalksandsteinen vertrieben werden, aber sie finden schon eine passende Zuflucht in unserem Keller.

Kellerfenster roh nach der Abnahme
Kellerfenster roh nach der Abnahme
GK-Platten einzementiert und eingeschäumt
GK-Platten einzementiert und eingeschäumt
Kellerfenster fertig eingeputzt
Kellerfenster fertig eingeputzt

Kellerfensterlichtschachtgitterrostabhebesicherungen

Man kann sie auch kürzer nennen. Sinnvoll sind sie auf jeden Fall, wenn man keine ungebetenen Gäste durch die Kellerfenster empfangen will. Bei uns waren die Gitterrost-Sicherungen erfreulicherweise schon im Lichtschacht von MEA integriert, ich musste sie nur aufhängen und festschrauben. Ansonsten kann man eine Gitterrost-Sicherung z.B. von ABUS kaufen.

Nachdem ich am Ostermontag fast eine Stunde in den schmalen Kellerfenstern (Öffnungshöhe nur 28 cm) vom Keller aus hing und nur dank meinen langen Armen überhaupt an die fraglichen Schrauben kommen konnte, beneide ich keinen Einbrecher, der diesen Weg aussucht. Nun ist die Sache aber gesichert.

Gitterrost-Sicherung für Lichtschächte gegen Anheben
Gitterrost-Sicherung für Keller-Lichtschächte

Kellerregale

Heute habe ich vier bei Praktiker geholten Schwerlast-Regale von Schulte für den Keller montiert. So kann auch im Keller endlich etwas Ordnung geschaffen werden. Die 180x90x45-Regale haben eine verzinkte Metallkonstruktion und Spanplatten als Böden. Sie sind sehr stabil und können über 200 kg pro Boden aushalten. Leider war die schraubenlose Montage nicht so schnell, wie erwartet. Sehr viele Steckverbindungen muss man mit dem Schraubenzieher nachbiegen, damit sie passen. In der engeren Auswahl standen auch andere Regalsysteme: aus Metall, Holz und Kunststoff. Alles kam mir nicht so stabil und belastbar vor. Außerdem musste ich genau schauen, dass die Maße passen, so dass die Wandfläche optimal gefüllt werden kann. Die Schulte-Regale sind mit knapp 40 EUR (minus 25%) pro Regal auch recht günstig gewesen. Man kann sie auch für die bessere Stabilität aneinander oder an die Wand schrauben.

Schwerlast-Regale im Kellerraum
Schwerlast-Regale im Kellerraum

Hebeanlage kommt in den Keller

Endlich ist es soweit. Die vor Wochen bei eBay gekaufte Hebeanlage wurde heute mit Unterstützung eines bekannten Sanitärmanns angeschlossen. Die Hebeanlage brauchen wir, damit das Abwasser von der Waschmaschine auf  die Höhe der Abwasserleitung im Keller kommt. Solange man keine Markenpumpe nimmt, ist das auch nicht allzu teuer. An unsere kann man sogar ein WC anschließen, wir brauchen es jedoch nicht. Die Pumpe hat einen Drucksensor und schaltet automatisch ein, wenn genug Wasser reinkommt. Nun sind wir gespannt, ob beim ersten richtigen Waschen im Keller alles trocken bleibt.

Hier kommt das Wasser erstmal rein
Hier sammelt sich das Wasser erstmal
Hier geht es in die dicke Abwasserleitung rein
Hier geht es in die dicke Abwasserleitung rein

Waschmaschine im Keller

Am Anfang haben wir geplant, die Waschmaschine im HWR aufzustellen. Dafür wurden da auch die Anschlüsse gelegt. Kurz vor dem Umzug haben wir uns dann entschieden, die WaMa gleich im Keller abzustellen. Einen Kaltwasseranschluss gibt’s da schon. Die Abwasserleitung liegt jedoch min. 1,50 m über dem Boden. Und so hoch kann die Waschmaschine aus eigener Kraft nicht pumpen. Es gibt verschiedene Lösungen, wie man das Abwasser aus dem Keller rausbekommt. Man kann die Waschmaschine auf ein Podest stellen. Oder man installiert eine Hebeanlage. Wir haben uns für die letztere Variante entschieden und schon eine passende Pumpe besorgt. Bis diese angeschlossen ist (und das soll fachmännisch gemacht werden, denn die Hebeanlage entwickelt einen relativ hohen Druck in der Leitung), behelfen wir uns beim Waschen mit einem zwischengeschalteten Wasserbehälter. Man muss nur rechtzeitig mit dem Eimer das Wasser wegtragen. So wissen wir jetzt, dass die Waschmaschine pro Waschgang ca. 40-50 Liter Wasser verbraucht.

Eine Notlösung für Waschmaschine im Keller
Eine Notlösung für die Waschmaschine im Keller