Pilzkrankheit beim Kirschlorbeer

Nach dem Raupenbefall sieht der Kirschlorbeer dank gutem Dünger im Sommer trotzdem kräftig grün aus und blüht wieder. Aber die Freude über wenig Schrottschusskrankheit in diesem Jahr hielt nicht lange. Seit etwa Mitte September ist unser Kirschlorbeer massiv von irgendeinem Pilz befallen, der die Blätter der jungen Triebe von den Rändern an angreift sowie braun und brüchig macht. Um der Verbreitung entgegenzuwirken, habe ich alle betroffenen Triebe abgeschnitten und entsorgt. Somit ist die Hälfte vom jährlichen Zuwachs dieses Jahr schon mal weg, der Herbstschnitt fällt aus. Dann habe ich noch zwei Behandlungen (im Abstand von 10 Tagen) mit 1% Neudorff Pilzfrei gemacht. Dank dem trockenen Wetter verbreitet sich die Krankheit jetzt nicht mehr so stark, auch die älteren Blätter sehen ok aus.

Herbstblüte beim Kirschlorbeer
Herbstblüte beim Kirschlorbeer
Ein Pilz greift die jungen Blätter an
Ein Pilz greift die jungen Blätter an

Knacken im Dachstuhl

Bei den sehr warmen Tagen und kalten Nächten dieser Tage kommt ein bekanntes Phänomen zurück – es knackt abends ein paar mal kräftig in unserem Gebälk. Anders als im Frühjahr knackt es jetzt nicht mehr so heftig und nicht mehr so oft. Damals waren es 2-3 echt laute Knaller jeden Abend, als es schnell kühl wurde.

Eine relativ normale Erscheinung für Neubauten, solange das Holz noch “lebt”. Irgendwo baut sich eine temperaturbedingte Spannung in den Dachstuhlbalken oder auch in den unterstützenden Metallbändern ab. Einen Übeltäter zu identifizieren ist anscheinend unmöglich bis sehr schwierig. Also warten wir ab, bis sich eine Gleichgewichtsfeuchte eingestellt hat. Es gibt im Internet aber schon heftige Berichte, was wegen Knacken im Gebälk alles passieren kann.

Irgendwo hier knackt es noch im Dachstuhl
Irgendwo hier knackt es noch im Dachstuhl

Die Garage wird in Betrieb genommen

Diese Woche war ein großer Tag für die Garage. Etwa 14 Monate nach der Baugenehmigung und ca. ein Jahr nach der Vertragsunterzeichnung ist die Garage quasi fertig und kann normal genutzt werden. Die Fertigstellung der Garage habe ich dem Bauamt angezeigt, das Bauschild feierlich abgenommen und die neue Berechnung der Flächen für die Regenwassergebühr dem Dormagener Steueramt zugeschickt. Eine begrünte Dachfläche ist ja 70% günstiger als eine nicht begrünte.

Damit der mühsam versiegelte Estrich keinen Schaden bekommt, habe ich einen Tipp aufgenommen und bei der Einfahrt unter die Reifen zwei provisorische Holzbalken (imprägniert mit Carbibol) von der gleichen Höhe wie der Estrich angeschraubt. Dadran geht jetzt eine provisorische Rampe aus Kies, daher kommt mit den Autoreifen erstmal viel Sand mit in die jungfräuliche Garage rein. Das macht der ausgetrockneten 2K-Beschichtung soweit erkennbar aber nichts aus. Nächstes Jahr, wenn die Straße fertig ist, wird die Einfahrt gepflastert und es gibt eine schöne saubere Zufahrt. Der an einigen Stellen zu dünn geratene Estrich hält soweit ganz gut und macht hoffentlich keine Dummheiten.

Das Garagentor schalten wir komfortabel mit den Handsendern. Diese haben wir in beide Autos platziert, so dass man sie nicht immer überall mitschleppen muss. Damit man die Garage morgens aber durch das Tor betreten kann, habe ich bei Novoferm noch einen Funktaster (ca. 50 EUR) gekauft, der nun im Haus vor dem Ausgang am Schlüsselboard hängt. Ich würde gern noch rausfinden, wie ich das Tor automatisch schließen lassen kann, sobald ein Auto rausgefahren ist. Mit einer einfachen Lichtschranke geht das nicht, denn man befährt und betritt die Garage auch durchs Tor. Da soll das Tor aber oben bleiben.

Holzbalken als Schutz für den Estrich
Holzbalken als Schutz für den Estrich
Funktaster zum Öffnen der Garage vom Haus
Funktaster zum Öffnen der Garage vom Haus
Premiere: Ein Auto auf dem Garagenboden
Premiere: Ein Auto auf dem Garagenboden

Die Raupen grasen die Pflanzen ab

Nachdem sich die Wicklerraupen im Frühsommer an Kirschlorbeersträuchen gefüttert  hatten, waren sie im August irgendwann endlich weg. Ab Ende August ist aber wieder eine dicke nachtaktive Raupe im Umlauf, die bei uns hauptsächlich die Kapkörbchen auf der Regenwassertonne sowie die Geranien auf der Terrasse abfrisst. Vom Spruzit bin ich weiterhin sehr enttäuscht. Gegen diese Raupen hilft nur das Absammeln nachts mit einer Taschenlampe, sonst werden sie immer dicker und fressen immer mehr. Auch die Vögel, die den halben Sommer permanent hier waren, lassen sich nicht mehr blicken. 🙁

Durch Raupen angeknabberte Geranie
Durch Raupen angeknabberte Geranie

Wieder Probleme mit dem Dach

Im August hatten wir ein weiteres wichtiges Problem mit dem Dach gelöst. Schon seit dem letzten Sommer klapperte bei uns irgendwas am Dach beim böigen Südwestwind. Im Januar hat die Herstellerfirma schon mal gesucht und nichts gefunden. Klar, ohne Wind geht das schlecht. Ein örtlicher Dachdecker hat die Ursache jetzt aber endlich gefunden und abgestellt. Es war eine lockere Schieferplatte am First, die im Wind geflattert hat. Die Gewährleistungsversicherung hat diesmal übrigens sogar ohne Rückfragen gezahlt.

Dafür kam ein neues Dachproblem im August hinzu. Bei der Anlieferung der Dachbegrünung hat der LKW den Dachüberstand gestreift und dabei ein paar Ziegeln kaputtgemacht und die Rinne verbogen. Gut, dass die abgebrochenen Ziegelteile nicht jemandem auf den Kopf gefallen sind, denn sie waren kurz davor. Unter meinem Druck hat die Spedition die Kosten nach Kostenvoranschlag gezahlt. Jetzt warte ich noch, bis der Dachdecker kommt.

Die Firstplatte klapperte beim böigen Wind
Die Firstplatte klapperte beim böigen Wind
Dachüberstand beschädigt durch einen LKW
Dachüberstand beschädigt durch einen LKW

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