Garagenbodenversiegelung 9 Monate später

Da wir schon paarmal nach unseren Erfahrungen mit der 2K-Garagenversiegelung gefragt wurden, hier ein kurzer Zwischenbericht. Obwohl wir fast täglich zwei Autos raus- und reinfahren, gibt’s in den Fahrspuren überhaupt keine sichtbaren Abnutzungserscheinungen. Wir haben den Boden auch noch nie richtig sauber gemacht. Nur gelegentlich den Sand rausgefegt, der mit den Reifen von der unfertigen Einfahrt und den dreckigen Straßen im Baugebiet kommt. Auch im Winter bestand nie die Gefahr, dass irgendwelches Wasser vom Auto an die Wände gerät. Das Tau-, Regen- und Kondenswasser von der Klimaanlage bleiben zum Glück komplett unter dem Wagen. Deswegen konnten wir auch nicht prüfen, wie rutschig die Beschichtung bei Feuchte wird: die Seitenstreifen blieben bis heute immer sauber und trocken. Vielleicht haben wir uns mit der Abdichtung der Wandfugen zu viel Arbeit gemacht? Auch in der Versiegelung unter der Seitentür hat sich nach dem Winter kein sichtbarer Bewegungsriss gebildet. Dennoch habe ich dort alles mögliche zur Sicherheit mit dem demselben Sikaflex PRO-3  Dichtstoff zugeschmiert. Er hält an der 2K-Beschichtung ziemlich fest. So kommt hoffentlich kein Tropfen Wasser unter der Nebentür in den Estrich rein. Fazit: Bislang hat sich die selbstgemachte Fußbodenversiegelung vom Bauhaus in unserer Garage sehr gut bewährt.

Gesamtzustand des Bodens nach 9 Monaten
Gesamtzustand des Bodens nach 9 Monaten
Die Versiegelung hat keinerlei Abnutzungsspuren
Die Versiegelung hat keine Abnutzungsspuren
Abdichtung mit dem Dichtstoff unter der Seitentür
Dichtstoff macht dicht unter der Seitentür

Solardusche

Die Dusche im Garten ist eine feine Sache. Bei unserer einfachen Dusche gab’s nur leider das Problem, dass erst das heiße und nach Gummi riechende Wasser aus dem Schlauch kommt und es dann plötzlich doch meist zu kalt wird. Bei einer Solardusche soll es besser sein. Für knapp 100 EUR wollte ich das ausprobieren und habe mir bei Baushaus eine 20l-Version von myPool geholt. Die Montage direkt auf die Holzterrasse war vermutlich etwas gewagt (ich hoffe die Schrauben halten im Hartholz einigermaßen), dafür sieht sie in der Terrassenecke neben der Bambushecke ganz hübsch aus. Das dicke schwarze Plastikrohr wird am Gartenschlauch angeschlossen und füllt sich beim ersten Einschalten komplett mit Wasser. Und das Wasser bleibt erfreulicherweise drin, selbst wenn man den Schlauch hinten abzieht. Nur im Winter sollte man es leer machen. Und den Praxistest hat die Solardusche auch bestanden: Nach dem sonnigen Nachmittag konnte ich heute ausgiebig duschen – ohne Gummigeruch und den eiskalten Nachschlag. Eine gelungene Sache!

[Update 09.09.2013] Nach dem zweiten Sommer im Betrieb kann man den ersten Eindruck durchaus bestätigen. Die Dusche macht, was sie machen soll. Das einzige Manko: Von der Südseite ist der Kunststoff ausgeblichen und sieht nur grau aus. [/Update]

Die Solardusche in der Terrassenecke
Die Solardusche in der Terrassenecke
Die Befestigung direkt an der Holzterrasse
Die Befestigung direkt an der Holzterrasse

Baugebiet „Im Gansdahl II“ aktueller Stand

Die letzte Häuserzählung ist schon wieder über ein Jahr alt, deswegen hier mal die aktuelle Statistiken. Es gibt in unserem Neubaugebiet insg. 170 Grundstücke. Davon sind 116 Häuser schon bewohnt, 31 im Bau (darunter auch der Wohnpark Sophie-Scholl-Straße mit superteuren barrierefreien Wohnungen in 4 Mehrfamilienhäusern) und der Rest ist noch frei (aber vermutlich schon längst verkauft – vor allem an schlaue Bauunternehmer ;-)). Von diesen 147 Häusern haben 95 einen Keller und 52 haben keinen, 132 sind massiv gebaut und 15 haben Leichtbauweise. Mit den Häusern im Bau liegt die Bebauungsquote bei ca. 86%.

Nach den Infos von den Technischen Betrieben Dormagen ist es geplant, nach den Herbstferien 2012 mit der Fertigstellung der Straßen zu beginnen. Dann kann hoffentlich auch unsere Einfahrt fertig gemacht werden. Für den Spielplatz ist das Geld bei der Stadt jedoch frühestens 2013/2014 eingeplant, optimistischer Baubeginn wäre daher im Herbst 2013. Der Spielplatz wird übrigens mit Beteiligung der Bewohner geplant und (für die Anrainer kostenlos) mit einem Stahlmattenzaun eingezäunt. Es lohnt sich daher auch für uns nicht, einen eigenen Zaum zum Spielplatz hin zu setzen. Törchen dürfen übrigens in diesem Zaun nicht gemacht werden. Wir müssen auch darauf achten, dass unsere Hecke zurückgeschnitten wird, wenn sie irgendwann mal über den Spielplatzzaun hängen sollte.

Verlängerung für die Sensoren der Wetterstation WH1080

Vermutlich jeder Besitzer von WH1080 (auch bekannt als PCE-FWS 20) oder anderer Wetterstation von Fine Offset kennt das Problem. Platziert man die Sensoren über dem Dach, wird der Temperatursensor bei schwachem Wind von der Sonne so aufgeheizt, dass die Temperaturangaben gar nicht mehr stimmen. Es gibt in den Foren diverse Bastelanleitungen, wie man den Temperatursensor besser vor Sonneneinstrahlung schützen oder sogar belüften kann.

Eigentlich gehört der Temperatursensor in den Schatten in ca. 2 Meter Höhe. Wie macht man das nur, wenn das Kabel vom Windsensor zur Sendeeinheit (in der sich auch der Temperatursensor befindet) nur ca. 2 Meter lang ist. Es muss eine Verlängerung her, in meinem Fall um fast 15 Meter, damit die Sendeeinheit bequem erreichbar an der Nordwestwand im Schatten des Dachüberstandes platziert werden kann.

Wie man diesem Forenthread und vielen anderen entnehmen kann, ist eine funktionierende Verlängerung bei WH1080 nicht trivial. Auf die Kabelqualität kommt’s an. Insbesondere sporadische Temperaturschwankungen (Spikes) können oft die Konsequenz sein. Ich habe zunächst erfolglos mit einem günstigen Cat5 UTP-Kabel versucht. Die Anzeige der Windrichtung hat überhaupt nicht funktioniert und ich konnte nicht definitiv herausfinden, ob das am Kabel oder am Wackelkontakt in irgendeinem Stecker lag.

Mit einem Cat7-Verlegekabel konnte ich dann die Sache zuverlässig zum Laufen bringen. An jedem Ende des Kabels habe ich eine ungeschirmte Cat5-Doppelsteckdose drangepatcht: eine für den Regensensor (Kontakte 4 und 5) und eine für die Windsensoren (Anemometer auf Kontakten 4 und 5 sowie Windfahne auf 3 und 6). Ein achtadriges Kabel reicht also für beides. Wind- und Regensensoren bleiben weiterhin über dem Dach und gehen jetzt mit ihren RJ11-Steckern unter einem Dachziegel in die erste Steckdose im Spitzboden rein. Von da geht’s per Cat7-Kabel durch den Spitzboden, eine Öffnung in der Wand und einen Kabelkanal unter dem Dachüberstand zum Pfettenende über der Garage. Hier hat die Sendeeinheit der WH1080 ihre neue Position gefunden, die mit zwei kurzen RJ11-Kabeln (von eBay) an die zweite Steckdose angeschlossen ist. Dort ist das Cat7-Kabel genauso aufgelegt wie in der ersten.

Es funktioniert! Die Qualität der Temperaturangaben ist viel besser geworden, keine akuten Auffälligkeiten mehr im Vergleich mit Nachbarstationen bei Awekas. Testweise habe ich einen Tag lang die Werte alle 48 Sekunden mit Freetz Weather aufgezeichnet. Auch keine befürchteten Temperaturspikes zu sehen.

Beide Sensoren auf dem Dach gehen im Spitzboden ins Cat7-Kabel rein
Beide Sensoren gehen im Spitzboden ins Cat7-Kabel
Anschluss der Sendeeinheit an ihrer neuen Position
Sendeeinheit an ihrer neuen Position
Der Temperatursensor ist jetzt immer im Schatten
Der Temperatursensor ist jetzt immer im Schatten

Was ist los mit der Dachbegrünung?

Nach der Frostperiode im Februar sah die Dachbegrünung ziemlich grau und platt aus. Ab März wuchs sie aber prächtig los und sah im April ganz gut aus. Begünstigt durch den feuchten April und etwas Volldünger, den ich Ende März verteilt habe, wurde eine Pflanzenart jedoch schon zu Mitte Mai 50-60 cm hoch, und man sah nichts mehr von dem Rest. Ich weiß nicht, ob diese Pflanze mit ausgesäht wurde oder nur eine Unkraut ist. Auf diese Frage ist der Hersteller der Dachbegrünung Optigrün eine Antwort schuldig geblieben. Ich vermute, dass es mit gesäht wurde, da es keine ähnlichen Unkräuter in der Gegend gibt und so kräftig wuchs im März sonst gar nichts in der Gegend.  Jedenfalls hat Optigrün empfohlen, die hohen Pflanzen abzumähen, damit sie die anderen nicht verdrängen. Das habe ich gemacht und es sieht nun echt schlimm auf. Ich fürchte, ich muss nun doch die dicken Stängel samt Wurzeln rausziehen, sonst tut der Anblick weh.

Schnucklige Dachbegrünung im April
Schnucklige Dachbegrünung im April
Man sieht nur noch eine Art und die Kamille im Mai
Man sieht nur noch eine Art und die Kamille
Hohe Pflanzen abgemäht *grr*
Hohe Pflanzen abgemäht *grr*

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