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Ärger mit Zaun von Camas GmbH

Vor allem zur Absicherung des Pools gegen ungebetene oder unfreiwillige Badegäste wollten wir dieses Jahr einen geschlossenen Metallzaun errichten. Dabei müssen wir erstmal nur die Seite zu einem Nachbar von ca. 7,50 lfm schließen und zwischen unserem Haus und der künftigen Nachbargarage ein Stück von 3,40 lfm inkl. ein Tor überbrücken. Andere Parameter waren schnell abgestimmt: Höhe 1,60 m, Farbe anthrazit, schwere Doppelstabmatten 8/6/8 mm, sicherheitshalber keine Überstände nach oben. Die Preise fürs Zaunmaterial inkl. Transport variieren bei verschiedenen Lieferanten nicht so stark. Nur die Preise für Tore sind unverschämt hoch. Wir haben uns für Camas entschieden. Die Beratung per E-Mail war nicht immer eindeutig, aber schnell. Die Lieferung erfolgte schnell und unkompliziert gegen Barzahlung. Nur zum Entladen muss man selbst dabei sein und helfen. Das ist leider bei den meisten Zaunfirmen so.

Die Löcher sind mit einem Erdbohrer und einem Spaten sehr schnell ausgehoben. Ich habe mich für die Aufstellung der Zaunsektionen mit vormontierten Matten entschieden, wie in diesem Video gezeigt. So sind die Pfosten garantiert im richtigen Abstand und parallel aufgestellt. Man muss nur nach jeder Sektion warten, bis der Beton abbindet. Bei den schweren Torpfosten musste ich lange tüfteln, bis sie in allen Dimensionen ausgerichtet und im richtigen Abstand fixiert sind. Wir haben den Ruck-Zuck-Beton vom Bauhaus genommen, der nicht gerührt werden braucht. Einfach ins Loch lagenweisen trocken reinschütten und Wasser drüber. Nur die richtige Wassermenge ist ziemlich ungewiss, stellenweise ist es etwas flüssig geworden.

Der Zwischenstand: Drei Sektionen zur Nachbarseite stehen, der Rest ist ersmal provisorisch mit Holzzaun abgedeckt. Bei der Querverbindung musste ich eine Doppelstabmatte in zwei Stücke teilen. Mit einer Flex geht das wirklich schnell. Die Schnittkanten habe ich mit Zinkspray behandelt und dann drüberlackiert. Das Industrietor vom Camas ist aufgehängt, passt aber von der Höhe überhaupt nicht zum Türanschlag am Pfosten. Es müsste ein anderer Torflügel sein, oder eine andere Anschlagsleiste in der anderen Höhe, damit es passt. Erschwerend kommt dazu, dass anscheinend gar keine Montageanleitung für das teure Industrie-Tor existiert. Ich warte, was Camas dazu sagt.

[Update] Firma Camas hat leider wenig Verständnis für die entstandenen Probleme gezeigt und hat sich in den gelieferten Erklärungsversuchen m.E. ordentlich verzettelt. Nach einigem Hin-und-Her habe ich das Tor von einem Schlosser fixen lassen und die Firma Camas auf die Kosten der Nachbesserung mit einem Anwalt verklagt. Ich weiß gar nicht, warum das Verfahren vor dem Amtsgericht Castrop-Rauxel überhaupt gelandet ist, aber der Richter hat in der mündlichen Verhandlung deutlich gemacht, dass er nicht überzeugt ist, dass da überhaupt ein Sachmangel vorliegt. Deswegen habe ich die Klage zurückgenommen, um unnötige Kosten zu sparen. Wenn nun jemand mit einem Camas-Tor selbst ausprobieren will, bin ich auf Erfahrungen gespannt. Empfehlen kann ich es nicht. [/Update]

Erdlöcher für die Pfosten sind vorgebohrt
Erdlöcher für die Pfosten sind vorgebohrt
Unten bleibt der Pfosten frei, damit Kondenswasser ablaufen kann
Steine unten, damit das Wasser ablaufen kann
An diesen zwei musste ich die Fundamente einschalen
An diesen zwei musste ich die Fundamente einschalen
Drei Zaun-Sektionen aufgestellt und einbetoniert
Drei Zaun-Sektionen aufgestellt und einbetoniert
Die schweren Torpfosten sind tricky auszurichten
Die schweren Torpfosten sind tricky auszurichten
Doppelstabzaun mit einer Flex schneiden
Doppelstabzaun mit einer Flex schneiden
Schnittkanten mit Zinkspray als Rostschutz nachbehandelt
Schnittkanten mit Zinkspray nachbehandelt
Das Camas-Tor ist aufgehängt, passt aber nicht
Das Camas-Industrietor ist aufgehängt, passt aber nicht
Die 180° Beschläge am Tor nach Gefühl montiert
Die 180° Beschläge am Tor nach Gefühl montiert

Der Spielplatz und die Zaunfrage

Nachdem nun auch die Straßen im Gansdahl II seit einem Jahr fertig sind, fangen die Technischen Betriebe Dormagen jetzt an, den großen Spielplatz einzurichten. Nebenbei habe ich erfahren, dass der Spielplatz mit einem 1,20-m-Zaun zu den Anliegergrundstücken eingezäunt werden soll. Mit der Höhe war ich so nicht zufrieden. Wenn man sich bei uns im Neubaugebiet umsieht, bauen die Leute zur Straße fast immer einen Zaun von 1,60 bis 1,80 m. Aus verständlichen Gründen, und sie gelten auch für den Spielplatz. Deswegen habe ich zunächst lange mit TBD diskutiert, welche Lösungsmöglichkeiten es gäbe, den Zaun aufzustocken. Die einzige Lösung, die TBD mir vorschlug, war, auf unserem Grundstück auf eigenen Pfosten (!) eine Zaunerhöhung anzubauen. Verbieten kann es keiner, sinnvoll und schön wäre das aber nicht. Sicher auch nicht, denn den vorgelagerten kleinen Zaun kann man als Kletterhilfe beim Überwinden des höheren Zauns verwenden. Hier war die Argumentation in etwa so: Unser Zaun steht auf unserem Grundstück, entspricht unserer Zielsetzung und Sonderwünsche (Höhe, Farbe, Tore etc.) ist das Letzte, was wir brauchen. Auch das Nachbarrechtsgesetz NRW gibt keine Handhabe, denn es gilt einfach nicht, was die Einfriedung der öffentlichen Grünflächen betrifft. Meiner Meinung nach darf es jedoch nicht sein, dass die Verwaltung öffentliche Mittel ausgibt und dabei komplett an den Bürgern vorbeiplant. Nach einer E-Mail an den TBD-Vorstand und gleich auch den neuen Bürgermeister, wurde aber doch eine sinnvolle Lösung möglich: Die Anwohner werden alle informiert und befragt. Der TBD-Zaun wird auf Wunsch in einem Abschnitt aufgestockt und der Anwohner zahlt die Kostendifferenz an TBD. Ich werde definitiv auf 1,80 m aufstocken. Die von TBD beauftragte Zaunfirma hat mal kalkuliert, dass es für meine 16,3 lfm ca. 220 EUR an Aufpreis kostet. Kein Schnäppchen, aber ok. Hoffentlich halten sich die Verwaltungskosten auch in Grenzen. 🙂

Die Erdarbeiten starten auf dem künftigen Spielplatz
Die Erdarbeiten starten auf dem künftigen Spielplatz

Baugebiet „Im Gansdahl II“ aktueller Stand

Die letzte Häuserzählung ist schon wieder über ein Jahr alt, deswegen hier mal die aktuelle Statistiken. Es gibt in unserem Neubaugebiet insg. 170 Grundstücke. Davon sind 116 Häuser schon bewohnt, 31 im Bau (darunter auch der Wohnpark Sophie-Scholl-Straße mit superteuren barrierefreien Wohnungen in 4 Mehrfamilienhäusern) und der Rest ist noch frei (aber vermutlich schon längst verkauft – vor allem an schlaue Bauunternehmer ;-)). Von diesen 147 Häusern haben 95 einen Keller und 52 haben keinen, 132 sind massiv gebaut und 15 haben Leichtbauweise. Mit den Häusern im Bau liegt die Bebauungsquote bei ca. 86%.

Nach den Infos von den Technischen Betrieben Dormagen ist es geplant, nach den Herbstferien 2012 mit der Fertigstellung der Straßen zu beginnen. Dann kann hoffentlich auch unsere Einfahrt fertig gemacht werden. Für den Spielplatz ist das Geld bei der Stadt jedoch frühestens 2013/2014 eingeplant, optimistischer Baubeginn wäre daher im Herbst 2013. Der Spielplatz wird übrigens mit Beteiligung der Bewohner geplant und (für die Anrainer kostenlos) mit einem Stahlmattenzaun eingezäunt. Es lohnt sich daher auch für uns nicht, einen eigenen Zaum zum Spielplatz hin zu setzen. Törchen dürfen übrigens in diesem Zaun nicht gemacht werden. Wir müssen auch darauf achten, dass unsere Hecke zurückgeschnitten wird, wenn sie irgendwann mal über den Spielplatzzaun hängen sollte.

Kirschlorbeerhecke wird komplett

Während unser Kirschlorbeer weiterhin (und somit erstaunlich spät) blüht, progressiert der Pilzbefall dank einigen Rückschnittaktionen und Spritzungen von allerlei Fungiziden nicht mehr so stark. Wir haben uns entschlossen, die Hecke noch dieses Jahr entlang des provisorischen Sichtschutzzauns fertigzustellen. So kann die Hecke schon wachsen, bevor der Zaun irgendwann weg soll. Im gleichen Zug sollen vier von den im Frühjahr 2010 gepflanzen Sträuchern am hinteren Rand ausgetauscht werden. Sie waren zwar nicht tot, aber wachsen wollten sie wegen schlechter Untergrundvorbereitung auch nicht.

Wie auch im Frühjahr 2011 habe ich diesmal 29 Löcher (ca. 65 cm Durchmesser und ca. 65 cm tief) ausgehoben bzw. ausheben lassen und sie mit lockerem Erd-Sand-Gemisch (ca. 4:1) aufgefüllt. So können sich die Wurzeln entfalten und die Staunässe bildet sich, wenn überhaupt, eher weiter unten. Staunässe kann auf unserem lehmigen Boden durchaus zum Problem für die Hecke werden. Vor allem im hinteren Grundstücksbereich stand das Wasser nach längeren Regenfällen tagelang in den Löchern.

Wenn die Löcher gemacht und aufgefüllt sind, ist die Pflanzung der Hecke eine relativ einfache Angelegenheit, wenn man davon absieht, dass die Sträucher trotz eines relativ kleinen Ballens sauschwer sind – schätzungsweise 25-30 kg. So ist unsere umlaufende Kirschlorbeerhecke jetzt quasi fertig und besteht aus zwei Abschnitten: 33 Pflanzen vor dem Haus und 43 Pflanzen hinter dem Haus – im Abstand von 70-75 cm. Sie wird zum einen von unserem Haus und zum anderen von der (geplanten) Garage des Nachbarn unterbrochen. Dank unseren Erfahrungen mit der Kirschlorbeerpflege sowie mit allerlei Schädlingen und Krankheiten hoffen wir, dass die Hecke in 2-3 Jahren auch ihre Sichtschutzfunktion voll entfalten kann.

Die Löcher sind mit Sprühfarbe markiert
Die Löcher sind mit Sprühfarbe markiert
Die Erdlöcher für die Hecke entstehen entlang des Rasenrands
Die Erdlöcher für die Hecke entstehen
Vier schwache Sträucher mussten Platz machen
Vier Sträucher mussten Platz machen
Die Kirschlorbeer-Sträucher werden geliefert
Die Kirschlorbeer-Sträucher geliefert
Fertiger neuer Heckenabschnitt zur Straßenseite
Fertiger neuer Heckenabschnitt
Umlaufende junge Kirschlorbeerhecke am provisorischen Zaun
Junge Kirschlorbeerhecke am provisorischen Zaun

Der Zaun schlägt Wurzeln

Vor 2-3 Wochen hat sich eine Sektion des aufgestellten Sichtschutzzauns wegen stärkerem Wind verselbstständigt und ist rausgeflogen. Das ist jedoch eher die Folge der schwachen Lamellenelemente, als der Aufstellung. Denn die Pfosten und der Rahmen sind noch alle ganz. Nur die Lamellen liegen auf dem Nachbargrundstück.

Bevor ich diese Sektion ersetze, wollte ich die Pfosten befestigen, damit sie beim Wind nicht nachgeben. Dazu habe ich die 60 cm Bodenanker (Gartenbedarf), M16 Spannschlösser und Fenderösen (Bootsbedarf) geholt. Die Bodenanker lassen sich mit etwas Mühe in die Erde einschrauben und stecken ziemlich fest. Mit Hilfe der Spannschlösser kann man die Pfosten genau ausrichten. Jeder Pfosten hat mindesten einen Bodenanker bekommen. So stehen die Pfosten jetzt viel stabiler und ich hoffe, dass sie nun jedem Sturm bis Stärke 8 standhalten werden. Ab 8 zahlt die Versicherung.

Die Zaunlamellen machen den Abflug
Die Zaunlamellen machen den Abflug
Einfache Materialien für die Zaunverankerung
Einfache Materialien für die Zaunverankerung
Der Zaunpfosten hängt jetzt am Haken
Der Zaunpfosten hängt jetzt am Haken

Provisorischer Lamellenzaun als Sichtschutz

Heute haben wir uns provisorisch seitlich am Grundstück 6 Lamellenelemente aus Holz als Sichtschutz aufgestellt. So lebt es sich auf der Terrasse etwas komfortabler, auch wenn der Sichtschutz von der Straßenseite nicht komplett ist. Hoffentlich halten die 90 cm Einschlaghülsen auch den einen oder anderen Sturm aus. Wir haben ja zur Feldseite noch alles offen. Wir müssen uns noch Gedanken wegen dem Holzschutz machen, damit der Zaun auch 2-3 Jahre überlebt. Er ist ja nur ein Provisorium für eine schöne Hecke, die hoffentlich dahinkommt, sobald das Nachbarstück endlich Ihre Besitzer gefunden hat.

An der Holzterrasse haben wir auch einen seitlichen Verblender abgeschraubt und in einer Ecke einen Holzblock unter die Unterkonstruktion legt. Die Ecke lag sonst nicht ganz auf dem Fundamentstein und gab bei Drauftreten nach. Jetzt ist alles fest.

Der erste Block vom Lamellenzaun steht
Der erste Block vom Lamellenzaun steht
Jetzt blickdicht für uns und die Sparzierenden
Jetzt blickdicht für uns und die Sparzierenden