DSL-Umzug mit 1&1

Am Freitag habe ich erfahren, dass 1&1 keinen Komplettanschluss in unserem Neubaugebiet schalten kann. Es liegt keine erforderliche Infrastruktur vor. Unser jetzige 1&1-Komplettanschluss kann also nicht einfach ins neue Haus umgezogen werden. Alternativ hat 1&1 vorgeschlagen, den günstigsten analogen T-Com-Anschluss für 19 EUR/Monat zu holen und auf diesem Resale-DSL zu schalten. Ich dachte mal, ich werde keine Langzeitverträge mehr mit Telekom haben, aber…

Das nennt sich dann 1&1 Doppel-Flat Basic 6000. Immerhin erstattet 1&1 die einmalige Bereitstellungsgebühr von T-Com und verzichtet auf eigene Umzugsgebühr von 60 EUR. Tatsächlich wird das ganze Paket für uns 10 EUR teurer im Monat bei bestenfalls halber Bandbreite. Glücklicherweise konnte ich 1&1 überreden, die Mindestvertragslaufzeit nicht 24 Monate neu laufen zu lassen. Denn keiner weiß vorab, welche Bandbreite tatsächlich funktionieren wird. Bislang hat bei uns keiner gemessen. Also abwarten!

Noch ein Tipp: Bei 1&1 immer direkt anrufen und in die zuständige Abteilung (es gibt für alles eine eigene!) durchstellen lassen. Von einem Spezialisten kann einem echt erklärt und geholfen werden. Mit ihnen lässt sich auch verhandeln. Die allgemeine Hotline kann meist nicht helfen und verwirrt eher. Auch auf die E-Mails kann man bei 1&1 leider Wochen warten.

[Update 20.11.] Das Ganze hat sich heute ohne unser Zutun ganz anders entwickelt. Neue E-Mail von 1&1 im Postfach. Jetzt geht’s anscheinend doch, den Komplettanschluss von 1&1 umzuziehen. Der Schalttermin soll der 10.12.2009 sein und die neuen Rufnummern haben wir auch schon.

Die Tapezierarbeiten kommen gut voran

Gestern haben wir uns die ersten fertig tapezierten Zimmer im Dachgeschoss genau angeschaut. Gut ist es geworden, obwohl die farbige Tapete an der Wand natürlich gaaanz anders aussieht als auf der Rolle oder als nur ein kleines Stück. In allen Räumen machen wir verschiedene günstige Vliestapeten an die Wände, die wir in umliegenden Baumärkten gekauft haben. Schwer war die Wahl nur beim Wohnzimmer, da muss sie halt zu vielen Sachen gleichzeitig passen: Fliesen, Küche, Sofa. Tapetenkleister von Methylan für die Vliestapete, Faust-Rauhfaser und Faust-Wandfarbe (mit rotem Deckel!) haben wir beim Praktiker geholt. Fürs Treppenhaus mussten wir eine gröbere Rauhfasertapete Erfurt Prestige (Nr. 80) im Internet bestellen. Für die Treppenhauswände haben wir uns nach einigen Farbexperimenten für die Abtönfarbe Terracota von Swingcolor im Verhältnis 1:20 entschieden – passend zu den Fliesen in der Diele und im Kellerflur.

Rauhfaser an die Decken und Schrägen ist die günstigste Lösung. Wenn man sich die Tapete sparen will oder keine Struktur mag, muss man die Oberfläche sehr gut vorbearbeiten. Eine günstige Vliestapete ist nur wenig teurer als Rauhfaser. Sie lässt sich gut kleben und entfernen. Sie ist sofort fertig, kann später aber auch überstrichen werden. Durch die dünnere Vliestapete kann der Untergrund durchschimmern. Daher ist es wichtig, alle Farbunterschiede im Untergrund zu eliminieren. Wir haben uns Mühe gegeben, in einem Zimmer sieht man trotzdem Farbunterschiede im Untergrund.

Eine gute praktische Hilfe für die Auswahl der Tapete war für uns die Broschüre „Praktische Tipps fürs Tapezieren“ von Methylan. Auch unser Malermeister hat uns bei der Auswahl der günstigen Materialien sehr gut beraten. Jetzt sind wir schon auf der Jagt nach passendem Teppichboden.

Bunte Vliestapete im Schlafzimmer
Bunte Vliestapete im Schlafzimmer
Etwas dezente aber angenehme Vliestapete
Etwas dezente aber angenehme Vliestapete

Die ersten Dachbewohner und Rollomotoren

Gestern wurden die Motoren in die Rollokästen eingebaut. Jetzt kann man die Rollos bequem per Schalter hoch und runterfahren. Kosten ca. 80 EUR pro Motor inkl. Montage, Anschluss und Einstellung. Dazu kommt noch die elektrische Zuleitung und Schalter, die uns schon der Elektriker gelegt hat. Ohne Vorkenntnisse und Spezialwerkzeug wäre diese Arbeit fast unmöglich gewesen. Saubere Arbeit, Jungs!

Aufs Dach kamen der erste Hausbewohner sowie eine SAT-Schüssel, wobei die Kabelführung noch verbesserungswürdig ist.

Rollladen hoch, Rolladen runter...
Rollladen hoch, Rolladen runter...
Die Dachkatze ist der erste Hausbewohner
Die schwarze Katze, am Freitag dem 13.

Abgehängte Decke

Über der Küchenzeile wollten wir eine abgehängte Decke mit Strahlern machen lassen. Ein passendes Handwerker-Team war über Myhammer schnell gefunden und heute bis in den späten Abend hinein entstand bei uns auf 3,3 m² aus Gipskartonplatten, Metallwinkeln und unzähligen Schrauben die neue Decke. Als Strahler haben wir ohne viel Überlegen, die Hochvolthalogenstrahler genommen. Einen großen Unterschied zur Niedervoltversion gibt’s angeblich auch nicht.

Hier sieht man noch die Unterkonstruktion
Hier sieht man noch die Unterkonstruktion
Jetzt ist alles zu und verspachtelt
Jetzt ist alles zu und verspachtelt

Maler und Kaminbauer legen los

Ab heute ist der Maler am Werk. Er hat schon im Dachgeschoss alle Decken und Schrägen mit mittelgrober Rauhfasertapete von Faust beklebt, die wir bei Praktiker gekauft haben.

Auch der Kaminbauer war heute da und hat seine schmutzige Sache gemacht: zwei Kernbohrungen in den Wänden und der Anschluss an den Schornstein. Ein Rauchrohrbogen liegt bei uns in der Diele, damit der Kaminofen besser im Wohnzimmer aufgestellt werden kann. Dieser Bogen muss später noch feuertechnisch sicher abgekoffert werden.

Die ersten Leuchten unter ersten Decken
Die ersten Leuchten unter den ersten Decken
Ein Stück Rauchrohr in der Diele
Ein Stück Rauchrohr in der Diele

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