Die Terrassenüberdachung entsteht

Ab heute ist die Baustelle offiziell wiedereröffnet. Der Baubeginn ist der Baubehörde angezeigt und das grüne Bauschild ist ausgehängt. Es geht los mit der Terrassenüberdachung. Da haben wir uns nach reichlich Überlegen für eine pulverbeschichtete Alukonstruktion (die nicht zuletzt wegen schmaler Profile und integrierter Entwässerung sehr elegant aussieht und quasi ewig halten soll) mit milchiger Polyclear 16 mm Polycarbonat-5fach-Stegplatte entschieden. Da sieht man nicht gleich jeden Dreck oben drauf und die Sonnenhitze wird abgemildert. VSG-Glas wäre sicherlich langlebiger, aber auch teurer – vor allem weil man dazu eine stärkere Konstruktion braucht und gleich eine Beschattung einrichten sollte. Auch unsere erste Überlegung Holzkonstruktion haben wir fallen lassen. Denn alle 1-2 Jahre nachbehandeln – nein, danke! Mit der Durchgangshöhe von 2,25 m über der Terrasse ist es im Wohnzimmer immer noch genauso hell wie vorher.

Die Preise für Terrassenüberdachungen variieren gewaltig, vergleichen und verhandeln lohnt sich auf jeden Fall. Wir sind mit der Firma TMS Bautz, die sich auf Überdachungen spezialisiert, soweit sehr zufrieden. Nach langem Warten kamen von ihr heute endlich die Kollegen für die „Rohbauphase“. Die Stützen sind einbetoniert und das Dach ist drauf. Es fehlen noch die eingebauten Lichtspots und der fernsteuerbare Dimmer dazu. Leider hatten wir keine Stromleitung mit Ausschaltung dafür vorgesehen. Deswegen wurde eine Dauerstromleitung für die Markise umgewidmet. Der Anschluss an die Regenwasserleitung verlagert sich auf die Zeit, wenn die Garagenfundamente gebaut werden.

Die passenden Terrassenmöbel haben wir übrigens auch schon gefunden: im Katalog von Neckermann, wo wir es nicht vermutet hätten. Hartholz musste es natürlich sein. Eukaliptus ist es geworden. Jetzt warten wir nur noch auf das passende Terrassenwetterchen.

Die Terrassenüberdachung wird gebaut
Terrassenüberdachung wird gebaut
.. und hier ist sie schon fast fertig
.. und hier ist sie schon fast fertig
Fallrohrdurchführung durch die Überdachung
Fallrohrdurchführung durch die Überdachung

16 Gedanken zu „Die Terrassenüberdachung entsteht“

  1. Hallo Katja und Alexey,

    ich hätte eine Frage zu eurer Terrassenüberdachung. Meine Eltern stehen gerade vor der Entscheidung eine zu bauen. Was waren für euch die Gründe euch gegen das Verbundglas zu entscheiden. Seid ihr mit der Konstruktion zufrieden wie ihr sie ausgewählt habt? Habt ihr ein zusätzlichen Sonnenschutz installiert? Was könnt ihr zu den Kunststoffplatten sagen sind diese dicht? Viele Fragen ich weiß aber meine Eltern haben ihr Projekt erstmal gestoppt bis sie sich nicht zu 100 % sicher sind was nun besser ist 🙂

    Viele grüße
    Matthias

    1. VSG-Glas ist teurer und man müsste wegen dem Gewicht eine stärkere Alu-Konstruktion machen – noch einmal teurer. Auch durchsichtig wollten wir das Dach nicht haben, man sieht sonst jeden Fleck von unten. Wir sind mit unserer Überdachung soweit sehr zufrieden. Einen Sonnenschutz haben wir nicht, es wird schon ziemlich heiß drunter. Dafür haben wir jetzt einen Baum gepflanzt, der irgendwann die Terrasse in den Schatten nehmen soll. Diese Kunststoffplatten finde ich auch gut, soweit keine Verfärbungen oder so. Sie lassen sich auch relativ leicht reinigen.

      1. Hallo Alexey,

        vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich sag jetzt mal so der Preis spielt eher eine untergeordnete Rolle. Es geht mehr um den praktischen Nutzen sowie die Lebensdauer und das Aussehen. Habe auf verschiedenen Seiten gelesen das die Kunststoffplatten das Problem haben dass sie nach einiger Zeit durch eindringende Feuchtigkeit „vermoosen“ (grün anlaufen) können. Habt ihr bauen lassen oder einen Bausatz genommen?

      2. Noch eine Frage hinterher…. Hab auch noch gelesen das die Kunststoffplatten gern mal Geräusche machen wenn die Temperaturunterschiede Tagsüber und Abends relativ hoch sind. Also das sie beim abkühlen gern mal knacken.

        1. Ne, Knackgeräusche hören wir von der Überdachung keine. Auch beim Regen ist es nicht besonders laut. Wir haben alles bauen lassen.

          1. Super vielen Dank für die Infos. Und tolle Sache dir ihr hier gemacht habt. Das hilft sicherlich einigen Leuten.

          2. Hey und vielen Dank auch von uns, diese Antworten haben auch uns bei der Terrassenüberdachung geholfen! LG Sebastian

  2. Hallo Katja und Alexey,

    zunächst ein großes Kompliment für Euren Bau-Blog, wirklich sehr interessant!
    Habe eine Frage zu Eurer Terrassenüberdachung: Wir habt ihr die Durchführung des Fallrohrs der Regenrinne durch das Terrassendach hinten rechts gelöst? Und wie erfolgt die Entwässerung des Terrassendachs selber?

    Gruß und weiterhin alles Gute für Euch!
    Michael

    1. Fürs Regenfallrohr ist in der Überdachung eine Aussparung reingeschnitten worden. Dann wurde mit dem Reststück der Polycarbonatplatte das Loch zugeklebt. Es sieht so aus, als würde das Rohr einfach durch die Kunststoffdecke gehen. Die generelle Entwässerung funktioniert so, dass in der Alu-Konstruktion eine Regenrinne und ein Fallrohr (in der linken Stütze) integriert sind. Dort ist das Fallrohr an die Regenwasserleitung unter der Garage angeschlossen.

  3. Hallo 🙂

    erstmal vielen Dank für euren Bau-Blog, er ist wirklich sehr interessant und spiegelt im Großen und Ganzen mein Bauvorhaben wieder.

    Meine Frage bezieht sich ebenfalls auf das Fallrohr. Ihr habt diese Frage zwar schon beantwortet, aber ich kann es mir ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen was ihr mit „Loch zugeklebt“ meint.

    Gibt es vielleicht ne Möglichkeit den Bereich der Fallrohrdurchführung mal von oben und unten zu fotografieren? Wäre wirklich sehr dankbar falls das klappen würde! 🙂

    Liebe Grüße

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