Da das regelmäßige Auseinanderlegen und Reinigen des Abflusses unserer bodengleichen Dusche alle 3-4 Monate nur wenig Spaß macht, habe ich ein Reinigungsgel von Rorax ausprobiert. Nach zweifacher Anwendung gemäß Anleitung ist jedoch keinerlei Besserung eingetreten. Am nächsten Tag habe ich dann wieder manuell gereinigt. Dabei gibt’s im Abfluss nicht mal sehr viele Haare, eher nur Fuseldreck. Schade!
Fazit: Rorax hilft bei uns nicht gegen Verstopfung
Mit unseren Quad-LNB an der Sat-Schüssel kann man ja auch nur 4 Sat-Receiver mit dem TV-Signal versorgen. Das Problem ist nun, dass wir 5 Zimmer mit Sat-Anschluss haben. Natürlich kann man sich einen Octo-LNB holen mit der Anschlussmöglichkeit von 8 Receivern oder gleich einen Quattro-LNB mit Multischalter. Da wir gleichzeitig nie mehr als einen Sat-Receiver betreiben, wäre das alles Verschwendung. Vom Standby-Stromverbrauch des Multischalters ganz zu schweigen. Deswegen kam hier für mich (wie auch bei Netzwerkanschlüssen) eine einfache passive – sprich stromfreie – Lösung in Frage: ein Splitter. Von einem Sat-Anschluss am LNB werden zwei Anschlüsse in den Zimmern versorgt. Nur man sollte nicht an beiden gleichzeitig den Receiver einschalten. Sollte das irgendwann nicht mehr ausreichen, ist ein neuer LNB sowieso fällig. Die Installation vom Splitter im Spitzboden war sehr einfach, man braucht nur drei F-Stecker mit dem zum Sat-Kabel passenden Durchmesser.
Ein Quad-LNB mit eingebautem MultischalterEin Sat-Signal-Splitter macht aus einem zwei
Nein, wir haben noch keine Katze. Aber da wir unbedingt eine wollen, die sich auch draußen frei bewegen kann und nicht auf uns angewiesen wäre, haben wir in der Garage eine Katzenklappe eingeplant. Leider gibt’s auf dem Markt keine Katzenklappen, die die Öffnung thermisch wirklich gut abdichten, daher kam es nicht in Betracht, eine Katzenklappe in die Hauswand, die Haustür oder in ein Fenster einzubauen. Hoffen wir also, dass es der Katze für die Zwischenzeiten, wenn wir nicht zu Hause sind, auch im Garagennest gut gefällt. Ich werde über die Erfahrungen berichten!
Wir haben uns eine batteriebetriebene Katzentür von Sureslap ausgesucht. Nicht ganz billig, dafür kann man sie für den Chip der eigenen Katze einprogrammieren, so dass keine Gäste reinkommen. Wie das funktioniert und ob unsere Katze bzw. der Kater das auch gut finden, werden wir dann sehen. Die Montage in die Wand ist jedenfalls sehr einfach, wenn man schon im Rohbau eine Öffnung 17×17 cm frei lässt. Man braucht extra Montageadapter (die flachen runden Teile), ein paar Tunnelverlängerungen (sehr teuer die Plastikteile!) und etwas wetterfestes Klebeband. Dann wird das Ganze von Innen mit 4 Schrauben an die Wand geschraubt. Mit der Befestigung von außen musste ich etwas improvisieren, da unsere Öffnung 2 cm zu breit war, so dass die Schrauben durch den Türrahmen ins Leere gingen. Ich habe den Rahmen an den Montageadapter geschraubt und diesen dann mit 4 Schrauben an die Wand. Wenn der Kater nicht zu schwer wird, passt das. Es gibt aber schon Erfahrungen, dass dicke Katzen eh nicht durch den Tunnel bei Sureslap passen.
Der Tunnel der Katzenklappe wird montiertEingang der Katzentür von AußenKatzenklappe von Innen mit dem 4-Wege-Verschluss
Zwei Wochen, nachdem die Wände der Garage verputzt wurden, werden sie langsam trocken. Deswegen konnte ich endlich mit der Elektroinstallation angefangen. Diese mache ich selbst einfach auf Putz. Installationszonen muss man auf Putz keine einhalten, die Planung hat also den Wert auf Optik und Funktion gelegt. Der Strom kommt vom Erdkabel, das vorsorglich für die Garage beim Bau gelegt wurde und jetzt in der Garage hängt. Von da soll es an die drei Steckdosen (eine davon für den frisch installierten Torantrieb – leider muss es bei Novoport unbedingt eine Steckdose sein) und die Röhrenleuchte gehen. Das Licht soll von einem Bewegungsmelder geschaltet werden.
Drei feuchtigkeitsresistente IP55-Steckdosen, 10×2 Meter 20-mm-Panzerrohr mit 30 Montageschellen, 25 Meter 3×1,5 mm NYM-Kabel, einige Verteilerdosen, Steckklemmen, Düpel und Schrauben: alles gibt’s im Baumarkt. Die Montage war auch ohne Vorerfahrungen relativ einfach und binnen weniger Abende erledigt. (Ohne Physikkenntnisse kann ich das jedoch keinem empfehlen.) Nur der Bewegungsmelder muss noch umgetauscht werden, denn die Zeiteinstellung funktioniert nicht richtig.
Der Torantrieb Novoport an der SeitenschieneRohrführung mit Schellen alle 40 cm und die LeuchteMit Steckklemmen ist die Verbindung sehr einfach
Schon in diesem Jahr hat sich unsere weiße Kletterrose “Ilse Krohn Superior” angefangen großzügig zu blühen. Dabei habe ich grade erst vor einem Jahr zwei kleine Rosenstöcke eingepflanzt. Im letzten Jahr hat jeder Rose 2-3 paar lange starke Triebe gebildet und ein paar kleine Nebenzweige unten. Geschnitten habe ich bislang nichts, ein Rückschnitt wird für diese Rose generell nicht empfohlen. Die Blätter haben sie über den Winter fast alle behalten, bis aus jedem Blattwinkel im April ein neuer Seitentrieb rausgeschossen war. Und am Ende von jedem Seitentrieb, die ich versucht habe irgendwie am Rosenbogen anzubinden, damit der Durchgang nicht ganz zu wird, haben sich etliche Blütenknospen gebildet.
Leider wird das schöne Bild trotz einem sehr trockenen Wetter schon seit Mitte April vom echten Mehltau getrübt. Vor allem die Rose, die näher an der Hauswand wächst, ist betroffen. Vermutlich, weil da weniger Sonne ankommt und der Morgentau länger hält. Besonders rund um die Blütenknospen bildete sich ein dichter Belag. Am Anfang bin ich gegen den Mehltau regelmäßig mit dem “Pilzfrei” von Neudorff vorgegangen, mit dem ich auch meine Kirschlorbeerhecke vor Schrottschusskrankheit geschützt habe. Zum Schluss habe ich zweimal mit dem ungiftigen Hausmittel probiert: 3 Päckchen Backpulver, 50 ml Rapsöl und ein paar Spritzer Spülmittel (als Emulgator) auf 5 Liter Wasser. Alle 8-10 Tage damit besprühen hält den echten Mehltau (noch) in Schach. Manche Biogärtner schwören auf Behandlung mit Vollmilch. Das habe ich aber noch nicht probiert.
Anderes Ärgernis sind Blattläuse, die dieses Jahr ab Mitte Mai zum ersten Mal aufgetaucht sind. Da ich noch nichts anderes habe, bin ich mit der schweren Chemiekeule gegen diese Vorgegangen. Am nächsten Tag waren aber alle weg. Die Läuse gab’s auch letztes Jahr, da muss man halt aufpassen und sofort was unternehmen, solange es keine Marienkäfer gibt, die diese bekämpfen. Mit ein bisschen Rosendünger von Neudorff hoffe ich, dass sich noch viele große zartweiße Blüten an unserer Rose öffnen und lange halten. Clematis hat dagegen nicht so viele Blüten, um so schöner sind diese gelungen!
Die Kletterrose kräftig am Wachsen im AprilDie ersten Spuren vom echten MehltauDie ersten zarten weißen Blüten gehen aufGanz viele Blüten und unzählige KnospenAuch Clematis Multi Blue kommt zum Vorschein
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