Hilfe, ich wurde abgemahnt!

Gestern wurde ich von Anwälten der HHB Massivbau GmbH für einzelne Äußerungen auf dem Baublog abgemahnt. Darauf hin habe ich die Texte an einigen kritischen Stellen ergänzt und stelle hier noch einmal für alle Leser des Blogs klar:

Alle von mir in diesem Baublog geäußerten Meinungen und insb. meine Bewertungen des Baugeschehens, der Bauqualität und der Baumängel sind lediglich meine subjektiven Auffassungen.

Ich frage mich ernsthaft, ob eine Abmahnung eines Bloggers von einer kleinen Firma sinnvoll ist oder eher als Suizidversuch zu werten ist. Erstens: Das Web vergisst nichts. Zweitens: Zur öffentlichen Kritik an der Firma kommt hinzu, dass die ganze web-affine Bevölkerung weiß, dass die Firma die kritischen Kunden abmahnt, anstatt einen konstruktiven und lösungsorientierten Dialog zu führen.

4 Gedanken zu „Hilfe, ich wurde abgemahnt!“

  1. Hey Alexey.

    Ich bin seit Jahren ein regelmäßiger Anwender Deines BigDump’s und bin jetzt – eher zufällig – auf Dein Blog gestoßen.

    Jau – so ist das halt mit dem deutschen Recht. Abmahnungen für nix … Nur die Anwälte bekommen Sabber in den Mundwinkeln, wegen extrem leicht verdientem Geld.

    Ich bin seit ca. 6 Jahren im Web-Business (hier von Phuket, TH aus) und habe DE-Domänen gemieden, wie der Teufel das Weihwasser – aus besagten Gründen.

    Werde jetzt mal durch Dein Blog blättern und schreibe dann u.U. mit meiner Haupt-GMX-Adresse.

    Bis dann
    MM

  2. Beim Bauen muss man schauen,
    um sich nicht zu verhauen,
    sonst kommt man in des Elends Klauen.

    von Abraham a Sancta Clara

    … super Bau-Blog!
    Ich hoffe wir kommen besser durch mit unserem Bau

  3. Hi, Ihr Bau-Blog ist super. Mit unserem Bau haben wir auch eine Erfahrung unseres Lebens gemacht. Sowohl positiv als auch Negativ. Ich schreibe auch einen Bericht darüber (vielleicht wird es auch Blog daraus) und wollte Sie fragen, ob Sie wissen, ob man die Namen unverändert (vom Bauherrn, Verkäufer u. a.) mitveröffentlicht darf?
    Viele Grüße

    1. Soweit ich weiß (keine Rechtsberatung), darf man alles veröffentlichen, solange man keine Unwahrheiten erzählt, keine Schmähkritik übt und kein Briefgeheimnis verrät. Natürlich ist die Gefahr, abgemahnt zu werden, viel größer, wenn man die Namen nennt. So wird die Info aber auch für die Leser wirklich nützlich. Wenn keine nachweisbar falschen Fakten genannt werden, ist der meiste Rest vom Recht auf freie Meinungsäußerung abgedeckt.

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