Die Wetterstation geht in Betrieb

Heute habe ich es geschafft, die Sensoren der neuen Wetterstation auf dem Dach anzubringen. Die Befestigung ging relativ einfach: direkt am Dachausstiegsfenster konnte ich den Mast an die Trittstufe anschrauben, ohne dass es den  Schornsteinfeger beim Aussteigen stören wird. Als Basis für den Wettermast habe ich ein verchromtes Tischbein genommen – supergünstig, gut und einfach zu verschrauben. Dabei war mein Treppchen sehr hilfreich. So konnte ich mich bequem aus dem Ausstiegsfenster lehnen ohne jegliche Gefahr einzugehen. Dann alle Kabel am Sensormast sortiert und mit Kabelbinder befestigt. Danach wurde der Wettermast am Tischbein mit zwei Schellen befestigt. (Zum Glück ist es heute fast windstill.) Beim Anziehen muss man auch aufpassen, dass der Sensor für die Windrichtung genau nach Osten zeigt. Fertig.

Die Wetterdaten kommen per Funk fleißig zur Basisstation. Da die Windsensoren über dem Dachfirst liegen, sollen die Windwerte recht gut sein.  Ein paar Themen stehen noch aus. Der Mast soll wie jeder Antennenmast geerdet werden. Ein Temperatursensor über Dach macht nur wenig Sinn, denn er gehört auf jeden Fall in den Schatten, sonst zeigt er bei Sonne viel zu hohe Werte. Und natürlich schaue ich jetzt nach einer günstigen Möglichkeit, die Wetterdaten von der Basisstation permanent per USB auszulesen und ins Internet zu stellen. Ich bin auch gespannt, wie lange die zwei Akkus im Sensormast (trotz dem kleinen Solarpanel) halten. Nachts verbraucht ja die Anlage auch Strom.

Ein Tischbein wird als Mast an der Trittstufe befestigt
Ein Tischbein wird an der Trittstufe befestigt
Die Wettersensoren über den Dächern der Siedlung
Die Wettersensoren über den Dächern der Siedlung
Ein Blick auf die Wetterstation von unten
Ein Blick auf die Wetterstation von unten

3 Gedanken zu „Die Wetterstation geht in Betrieb“

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